Die Indiana Pacers zeigen gegen Miami ihre Stärke © getty

Die Indiana Pacers haben die Playoff-Finals der Eastern Conference mit einem überraschend deutlichen Sieg eröffnet.

Die zunächst schwach in die Postseason gestarteten Pacers gewannen Spiel eins der Best-of-Seven-Serie gegen die Miami Heat ungefährdet mit 107:96.

Für den amtierenden Champion, der nicht einmal über die komplette Spielzeit in Führung lag, war es erst die zweite Pleite überhaupt in den diesjährigen Playoffs.

Während bei den Heat nur die beiden Superstars LeBron James (25 Punkte, 10 Rebounds) und Dwyane Wade (27 Punkte) besonders in Erscheinung traten, verteilte sich die Scoring-Last bei den Gästen auf mehrere Schultern.

Angeführt von All-Star Paul George (24 Punkte, 7 Assists) kam die komplette Starting Five der Pacers und Reservist C.J. Watson (11 Punkten) auf eine zweistellige Punktausbeute

Die Hausherren drückten der Partie von Beginn an der Partie ihren Stempel auf, starteten mit einem 7:0-Lauf furios und gingen bereits Mitte des ersten Viertels nach einem erfolgreichen Dreier von George erstmals zweistellig in Führung (20:10). Mit 30:24 ging es in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Pacers das Geschehen, konterten dabei jede kleine Aufholjagd Miamis und führten zur Halbzeit wieder zweistellig (55:45).

Am Spielverlauf sollte sich fortan auch nichts mehr ändern. Die Pacers legten viel mehr noch einmal einen Zahn zu und bauten den Vorsprung Mitte des dritten Viertels gar zwischenzeitlich auf bis zu 18 Zähler aus. Die Gegenwehr der Heat war endgültig gebrochen, sodass Indiana keine Mühe hatte, den ersten Sieg in der Serie ins Trockene zu bringen.

Spiel zwei findet in der Nacht zu Mittwoch erneut in Indiana statt (ab 2.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM auf tv.SPORT1.de).

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