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Die Indiana Pacers haben sich ihren Favoritenstatus in der Eastern Conference zurückerarbeitet und die Washington Wizards mit 4-2 im Ost-Halbfinale ausgeschaltet.

David West führt die Pacers mit 29 Punkten, sechs Rebounds und vier Assists zum verdienten 93:80 (52:40)-Erfolg in der Best-of-seven-Serie (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Trotz aller Probleme haben wir zusammengehalten. Die Mannschaft hat einen unglaublichen Einsatz gezeigt, stark gekämpft", lobte Indianas Topscorer zuerst die Team-Leistung.

Im Finale der Eastern Conference trifft Indiana nun auf den NBA-Champion Miami Heat, an denen die Pacers jeweils in den vergangenen beiden Jahren gescheitert waren.

Indiana lag gegen Washington, das in Center Marcin Gortat mit 19 Punkten seinen Topscorer hatte, lange Zeit in Führung, doch die Hauptstädter ließen sich trotz einer nicht berauschenden Quote nicht wirklich abschütteln (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

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Anfand des Schlussviertels gelang es Bradley Beal dann sogar, die 74:73-Führung für die Wizards zu erzielen.

Doch Indiana fand die richtige Antwort. West lieferte vier Punkte in Folge ab ? acht insgesamt im letzten Abschnitt ? und sorgte für den verdienten Einzug ins Finale des Ostens.

"Wir haben so hart gekämpft, um in dieses Spiel zurück zu kommen. Am Ende waren wir einfach platt", erklärte ein enttäuschter Bradley Beal.

"Viele Teams haben jetzt Respekt"

Pacers-Superstar Paul George blieb mit zwölf Punkten ebenso unter seinen Möglichkeiten wie Wizards-Ausnahmespieler John Wall (12), der aber immerhin noch neun Assists an seine Kollegen brachte.

Wall war trotz des Ausscheidens stolz auf sein Team: "Niemand hat uns diese Leistung zugetraut. Viele Teams haben jetzt Respekt vor uns, und Indiana musste sich seinen Platz im Ost-Finale hart erarbeiten."

Indianas Auftaktspiel gegen Miami findet Sonntagabend im heimischen Bankers Life Fieldhouse statt.

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