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Russell Westbrook und die Schiedsrichter haben den Oklahoma City Thunder einen unfassbaren Comeback-Erfolg beschert.

Mit 105:104 (52:58) bezwang der Finalist von 2012 die Los Angeles Clippers, obwohl die Gäste vier Minuten vor Schluss noch mit 13 Punkten führten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Weil MVP Kevin Durant trotz 27 Punkten und zehn Rebounds mit nur sechs Treffern bei 22 Würfen einen schwächeren Tag erlebte, sprang Point Guard Westbrook eindrucksvoll ein.

Ihm gelangen 38 Zähler, sechs Assists und drei Steals. Zudem versenkte er sechs Sekunden vor dem Ende die drei entscheidenden Freiwürfe.

Der vorausgegangene Foulpfiff gegen Clipper Chris Paul (17 Punkte, 14 Assists) war aber ebenso fragwürdig, wie nicht gegebene Fouls kurz davor und bei der letzten Aktion jeweils gegen Paul.

Trotz Kontakts ließen die Schiedsrichter nach Ballverlusten des All-Stars weiterlaufen, und die Thunder konnten sich über das 3:2 in der Best-of-Seven-Serie sowie einen wichtigen Schritt in Richtung Finals der Western Conference freuen (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

Blake Griffin war dank 24 Punkten und 17 Rebounds der überragende Akteur der Clippers, die nun zwei Siege in Folge benötigen.

Die Indiana Pacers bleiben positiv wie negativ unberechenbar. Beim klaren 79:102 (38:45) gegen die Washington Wizards vergaben sie stümperhaft ihre erste Chance auf die Ost-Finals.

Stattdessen spazierten die Wizards dank eines herausragenden dritten Viertels (31:14) zum 2:3 in der Best-of-Seven-Serie. Der polnische Center Marcin Gortat überragte mit 31 Punkten und 16 Rebounds.

Der einstige Deutschland-Legionär vergab lediglich zwei seiner 15 Würfe. Point Guard John Wall setzte mit 27 Zählern eine neue persönliche Playoff-Bestmarke.

Die Wizards hatten einen unglaublichen 62:23-Vorteil bei den Rebounds und verdienten sich die Chance, daheim ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen. Forward David West (17 Punkte, 6 Rebounds) war noch der beste Pacer.

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