Magic Johnson hat 13 Saisons in der NBA gespielt © getty

Commissioner Adam Silver hat sich nach dem aufsehenerregenden TV-Interview des lebenslang gesperrten Donald Sterling im Namen der NBA bei der Legende Magic Johnson entschuldigt.

Er fühle sich im Namen der NBA-Familie verpflichtet, sich bei Johnson dafür zu entschuldigen, "dass er weiterhin in diese Situation hineingezogen und mit solch einer böswilligen und persönlichen Attacke degradiert wird", hieß es in Silvers Statement.

Die NBA-Führung arbeite daran, Sterling (80) schnellstmöglich zu entfernen.

Der abgesetzte Klub-Eigentümer der Los Angeles Clippers hatte in einem am Montag ausgestrahlten Interview von "CNN" beteuert, kein Rassist zu sein, den HIV-infizierten Johnson aber kritisiert.

"Er tut so heilig. Er hat mit jeder Frau in jeder Stadt der USA geschlafen, und er hat AIDS. Und als ich das mit dem AIDS erfuhr, bin ich in die Synagoge geangen und habe für ihn gebetet. Ich habe gehofft, er würde weiterleben und gesund werden. Ich habe ihn nicht kritisiert. Aber ist er ein Vorbild für Kinder?"

[tweet url="//twitter.com/MagicJohnson/statuses/466050776914477057"]

Der Rassimus-Skandal um Sterling war Ende April entbrannt, als sich der 80-Jährige in einem Gespräch mit seiner Freundin V. Stiviano diskriminierend gegenüber Afro-Amerikanern geäußert hatte und ein Promi-Portal die Aufnahme öffentlich machte.

Die NBA sperrte ihn darauf auf Lebenszeit und brummte ihm die höchstmögliche Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar auf.

Hier gibt es alles zum US-Sport

Weiterlesen