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Der "King" hat in den NBA-Playoffs ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

Mit brillanten 49 Punkten stellte LeBron James beim 102:96 (56:49)-Erfolg der Miami Heat nicht nur seine persönliche Playoff-Bestmarke ein, sondern schob die Brooklyn Nets auch an den Abgrund des Ausscheidens.

Nach dem 3:1 in der Best-of-Seven-Serie kann Titelverteidiger Miami in Spiel 5 vor heimischer Kulisse den erneuten Einzug in die Finals der Eastern Conference klarmachen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

James verwandelte 16 seiner 24 Würfe und schaffte zum siebten Mal in der K.o.-Runde mindestens 45 Punkte - wie Allen Iverson. Den diesbezüglichen Rekord hält Michael Jordan (23).

Der Auswärtssieg in der 14. Serie in Folge - damit übertrafen die Heat die Marke von Jordans Chicago Bulls - war an Spannung kaum zu überbieten. Kein Team führte auch nur einmal zweistellig (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

James war nie zu stoppen, aber Kevin Garnett gelang zweieinhalb Minuten vor Schluss den Ausgleich, ehe Chris Bosh den entscheidenden Dreier zum 97:94 versenkte.

Ray Allen machte danach mit Freiwürfen alles klar. Bei Brooklyn war All-Star Joe Johnson (18 Zähler) bester Werfer.

Die Portland Trail Blazers haben zumindest den Sweep abgewendet.

Mit dem starken 103:92 (50:48) über die favorisierten San Antonio Spurs schafften sie nach drei klaren Niederlagen das 1:3 in der Best-of-Seven-Serie.

Dank eines furiosen 14:2-Laufes im dritten Viertel setzten sich die Trail Blazers ab. Der starke Franzose Nicolas Batum (14 Punkte, 14 Rebounds, 8 Assists) war daran mit acht Zählern in Folge entscheidend beteiligt.

Point Guard Damian Lillard steuerte 25 Punkte bei. Für die nach der Pause nachlassenden Spurs war Tony Parker (14) noch der beste Schütze.

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