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Die Brooklyn Nets geben sich noch nicht geschlagen.

Dank eines furiosen Dreierregens schlugen sie Meister Miami Heat mit 104:90 (51:49) und verkürzten in der Best-of-Seven-Serie vor heimischer Kulisse auf 1:2 (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Insgesamt 15 Distanzwürfe versenkten die Nets - die Quote von 60 Prozent war die fünftbeste in der Geschichte der Playoffs bei mindestens 25 Versuchen - und brachten Miami die erste Niederlage in der K.o.-Runde 2014 bei.

Allein fünf Dreier gingen auf das Konto von Brooklyns Topscorer Joe Johnson (19 Punkte), auch Mirza Teletovic (4 Dreier) und Paul Pierce (14 Zähler) überzeugten (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

Die X-Faktoren waren jedoch die vielkritisierten Kevin Garnett (10 Punkte, 7 Rebounds) und vor allem Deron Williams.

Der Point Guard, in Spiel 2 noch ohne Zähler, gab elf Assists und hatte die beste Plus-Minus-Bilanz aller Akteure (+18).

Da halfen auch die starken 28 Punkte von Heat-Superstar LeBron James nicht. Allein im ersten Viertel markierte der "King" 16 Zähler, aber im dritten Abschnitt (14:26) verlor Miami den Anschluss.

Im Schlussviertel führten die Nets kurzfristig sogar mit 20 Punkten. Spiel 4 steigt erneut in Brooklyn.

Die San Antonio Spurs marschieren weiter unaufhaltsam in Richtung Finals der Western Conference. Auch in Spiel 3 waren die Portland Trail Blazers beim 103:118 (40:60) chancenlos.

Durch das 3:0 in der Serie fehlt den Spurs nur noch ein Sieg, um den Sweep perfekt zu machen. Erneut zogen sie Portland schon in der ersten Hälfte den Zahn.

Tony Parker war mit 29 Punkten der überragende Mann und erteilte dem defensiv überforderten Damian Lillard (21 Zähler) im Spielmacher-Duell eine Lektion.

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