Richard Parsons war von 2001 bis 2007 CEO bei Time Warner © getty

Nach der Rassismus-Affäre um Besitzer Donald Sterling stehen die Los Angeles Clippers aus der NBA unter neuer Führung.

Die NBA ernannte am Freitag Richard Parsons, den früheren Vorsitzenden des Medienunternehmens Time Warner, zum Interims-Geschäftsführer.

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"Die Verpflichtung von Richard Parsons sollte den Clippers außergewöhnliche Führungs-Qualitäten und sofortige Stabilität bringen", sagte NBA-Boss Adam Silver.

Nach der lebenslangen Sperre gegen Clippers-Besitzer Sterling hatte zuletzt Präsident Andy Roeser auf unbestimmte Zeit sein Amt niedergelegt.

"Das sorgt dafür, dass der neue Geschäftsführer einen neuen Anfang machen und das Team sich unter den schwierigen Umständen stabilisieren kann", sagte NBA-Sprecher Mike Bass.

Der 80-jährige Sterling hatte sich im Gespräch mit seiner Freundin V. Stiviano diskriminierend gegenüber Schwarzen geäußert, ein Promi-Portal hatte die Aufnahme am vergangenen Wochenende öffentlich gemacht (KOMMENTAR: Zeitbombe zu spät entschärft).

Die NBA sperrte ihn anschließend auf Lebenszeit und brummte ihm die höchstmögliche Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar auf.

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