Rivers (m.) ist seit 2013 Trainer der Clippers © getty

Trainer Doc Rivers hat mit Unverständnis auf die Ankündigung von Shelly Sterling reagiert, die Los Angeles Clippers aus der NBA nach der Verbannung ihres Ehemanns Donald im Familienbesitz halten zu wollen.

Eine derartige Entscheidung hätte nach Einschätzung des 52-jährigen Rivers Konsequenzen.

"Nicht jeder würde bleiben. Das garantiere ich", erklärte der Headcoach bei ESPN: "Was ich tun würde, möchte ich nicht sagen."

Co-Eigentümerin Shelly Sterling glaubt, die Clippers rechtmäßig behalten zu können, da sie die Sanktionen gegen ihren Mann angeblich nicht betreffen.

Zur Prüfung des Falls sei bereits ein Anwalt eingeschaltet. Die Eigentümerschaft des Klubs ist über einen Familien-Fonds organisiert, an dem Shelly Sterling 50 Prozent der Anteile hält. Die Eheleute leben getrennt.

Der 80-jährige Donald Sterling hatte sich diskriminierend gegenüber Schwarzen geäußert und war von der NBA zur Persona non grata erklärt worden.

Das Team soll auf Wunsch der Liga verkauft werden. Dafür ist eine Zustimmung von drei Vierteln der anderen 29 Besitzer notwendig.

Der Prozess ist bereits eingeleitet, allerdings konnten sich die Verantwortlichen in einer Telefonkonferenz nicht auf einen genauen Zeitplan einigen.

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