Die Los Angeles Clippers könnten auch nach dem Rassismus-Skandal um Eigentümer Donald Sterling im Besitz der Familie bleiben.

So sieht es zumindest Shelly Sterling, Ehefrau des in der NBA zur Persona non grata erklärten Clippers-Eigners.

Der Los Angeles Times sagte Co-Eigentümerin Shelly Sterling, dass sie glaube, die Clippers rechtmäßig behalten zu können.

Die Sanktionen gegen ihren Ehemann beträfen sie nicht.

Sterling sagte zudem, sie habe zur Prüfung des Falls einen Anwalt eingeschaltet. Die Eheleute leben getrennt.

Die Eigentümerschaft der Clippers ist über einen Familien-Fonds organisiert, an dem Shelly Sterling 50 Prozent der Anteile hält.

Im Todesfall eines der beiden Eheleute gehen dessen Anteile auf den noch verbliebenen Partner über.

Der 80-jährige Sterling hatte sich im Gespräch mit seiner Freundin V. Stiviano diskriminierend gegenüber Schwarzen geäußert, ein Promi-Portal hatte die Aufnahme Ende April öffentlich gemacht.

Die NBA sperrte ihn anschließend auf Lebenszeit und brummte ihm die höchstmögliche Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar auf.

Auch gegen Sterlings Noch-Ehefrau habe es in der Vergangenheit mehrfach Vorwürfe gegeben, sie habe sich rassistisch geäußert, berichtete die "Times".

NBA-Boss Adam Silver hatte bei Bekanntgabe der Strafe gefordert, Sterling solle seinen Klub verkaufen.

Dafür ist eine Zustimmung von drei Vierteln der anderen 29 Besitzer notwendig.

Der Prozess ist bereits eingeleitet, allerdings konnten sich die Verantwortlichen in einer Telefonkonferenz am Mittwoch nicht auf einen genauen Zeitplan einigen.

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