Die Besitzer der NBA-Klubs haben der Rückkehr zum alten Play-off-Format für die Finals in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga geschlossen zugestimmt.

Damit hat jedes Team in der best-of-seven-Serie wieder maximal zwei aufeinanderfolgende Heimspiele. Die Regelung greift schon zur neuen Saison, die in der kommenden Woche beginnt.

"Es war einfach, diesen Deal zu machen", sagte der im Februar nach 30 Jahren aus dem Amt scheidende NBA-Commissioner David Stern: "Die 2-3-2-Serie war nicht fair."

Seit 1985 hatte das Finale mit zwei Heimspielen für das Team mit der besseren Hauptrunden-Bilanz begonnen, danach folgten drei Auswärtspartien, dann wurde wieder zweimal zu Hause gespielt (2-3-2).

Im zuvor und nun wieder angewendeten Format gibt es zwei Heimspiele, dann zwei Auswärtsspiele, anschließend wechselt das Heimrecht hin und her (2-2-1-1-1). Zwischen Spiel sechs und Spiel sieben wird es einen zusätzlichen Ruhetag geben.

Mit der Maßnahme wird der Heimvorteil für das höhergesetzte Team wieder verstärkt. Allerdings nehmen gleichzeitig die Reisestrapazen für die Spieler zu.

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