Deutschlands neuer NBA-Profi Tim Ohlbrecht hat nach dem Sprung in den Kader der Houston Rockets seinen eingeschlagenen Weg über die Development League in die NBA gelobt.

"Es hat es sich ausgezahlt und ich bin froh, diese Entscheidung im Sommer gefällt zu haben, in die D-League zu gehen", sagte der 24 Jahre alte Center in einer Telefonkonferenz zu SPORT1, der nach einem Engagement in der unterklassigen Liga einen Dreijahresvertrag in Houston vorgelegt bekam.

Dabei habe er einen komplett neuen Weg eingeschlagen und Deutschland den Rücken gekehrt, um sich den Traum zu verwirklichen.

"Die D-League hat so noch keiner gemacht. Man muss sich - ich sag mal durch den Dreck - durchwühlen, um es vielleicht in die NBA zu schaffen."

Zumal Ohlbrecht der Stil in Nordamerika mehr entgegenkommt als in der Heimat. "Der Basketball hier ist mehr mein Konzept. Das passt besser zu mir als das europäische", führte er aus.

Rekordmeister Boston Celtics, von dem Ohlbrecht ein Zehn-Tages-Angebot vorliegen hatte, hatte er abgesagt, weil er sich bereits mit Houston geeinigt hatte. "Ich habe mich wahnsinnig gefreut, weil ich in der gleichen Organisation bleiben kann. Ich fühle mich hier wohl, die gesamte Situation in Houston ist viel besser als ein Zehn-Tages-Vertrag in Boston."

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