Langsam aber sicher rückt die 13. Playoff-Teilnahme der Dallas Mavericks hintereinander in weite Ferne.

Dirk Nowitzkis Meistermannschaft von 2011 verlor trotz einer historischen Leistung ihres Kapitäns 90:95 (49:44) gegen die Milwaukee Bucks.

Deutschlands Ausnahmespieler schaffte mit 21 Punkten und 20 Rebounds erstmals seit fast zehn Jahren wieder ein 20/20-Spiel.

Eigentlich hatten die Mavericks über weite Strecken der ersten Hälfte alles im Griff gehabt. Ein 8:0-Lauf brachte ihnen eine Halbzeit-Führung.

Nach der Pause lief aber im Angriff nicht mehr viel zusammen. Neben Nowitzki schaffte einzig O.J. Mayo (18 Zähler) eine ansehnliche Ausbeute.

Vince Carter traf keinen seiner acht Würfe. Der deutsche Center Chris Kaman wurde von Coach Rick Carlisle überhaupt nicht eingesetzt.

Letztlich fehlte Dallas (25 Siege - 31 Niederlagen) wieder einmal die Abgezocktheit in der Endphase. Der Rückstand des Elften auf die achtplatzierten Houston Rockets (31:27) mit Tim Ohlbrecht wird nicht kleiner.

Beim Stand von 88:88 krönte Nowitzkis Ballverlust eine Sequenz von drei Fehlversuchen nach Offensiv-Rebounds.

Diese Einladung ließ sich Bucks-Guard Monta Ellis (22 Punkte) nicht entgehen, ihm glückten die entscheidenden Treffer. Carter vergab die letzte gute Möglichkeit.

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