Tim Ohlbrecht geht alsbald für die Houston Rockets auf das Parkett. Journalist Jonathan Feigen vom "Houston Chronicle" meldete inzwischen, dass Einigung auf einen Dreijahresvertrag erzielt wurde. Allerdings sind die Jahre zwei und drei einseitige Teamoptionen.

Der 24-Jährige ist seit dem vergangenen November für die Rio Grande Valley Vipers, das Farm-Team der Texaner, in der D-League aktiv.

Neben Dirk Nowitzki und Chris Kaman ist Ohlbrecht damit der dritte deutsche Profi, der in der stärksten Basketball-Liga der Welt spielen wird. "Glückwunsch, Tim!", zwitscherte DBB-Sprecherin Elisabeth Kozlowski. Der Deutsche Basketball-Bund hatte die Einigung bereits am Montag via Twitter vermeldet.

Da die Rockets aber noch einen Platz im Kader frei haben, müssen sie keinen Akteur entlassen, um den 2,10 Meter großen Wuppertaler zu verpflichten.

Ohlbrecht hat in dieser Saison in 32 Spielen für die Vipers durchschnittlich 13,4 Punkte und 7,4 Rebounds in 26,6 Spielminuten abgeliefert.

Zuletzt hatte Ohlbrecht ein Angebot der Boston Celtics über einen Zehn-Tages-Vertrag abgelehnt.

In Deutschland war Ohlbrecht zwischen 2006 und 2012 für Bamberg, Bonn und Frankfurt im Einsatz. An der Seite von Nowitzki spielte er 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking und 2011 bei der EM in Litauen.

Ohlbrecht wird sich vor allem mit Greg Smith um Minuten hinter dem türkischen Center Ömer Asik streiten.

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