Die Los Angeles Lakers haben sich vom Tod des Klub-Besitzers Jerry Buss nicht aus der Bahn werfen lassen und besiegten den Erzrivalen Boston Celtics mit 113:99 (66:55).

Das Team von Superstar Kobe Bryant, der nach seinem Auftritt beim All-Star Game in Houston nur auf 16 Zähler und sieben Assists kam, konnte sich auf Center Dwight Howard verlassen.

"Superman" lieferte mit 24 Punkten und zwölf Rebounds ein Double-Double ab und führte damit ein sehr ausgeglichenes Lakers-Team als Topscorer an.

Sieben Spieler vom Trainer Mike D'Antoni punkteten zweistellig.

Antawn Jamison brachte es als Bankspieler auf 15 Zähler, Earl Clark war mit 14 Punkten und 16 Rebounds zur Stelle.

Gegen die Lakers gelang es den arg verletzungsgeschwächten Celtics nicht, ihre Ausfälle zu kompensieren. Ohne Rajon Rondo, Leandro Barbosa und Jared Sullinger reichten die 26 Punkte von Leistungsträger Paul Pierce nicht.

Zweitbester Werfer Bostons war Courtney Lee mit 20 Punkten, Kevin Garnett blieb mit zwölf Zählern und vier Rebounds unter seinen Möglichkeiten.

Durch den 26. Saisonsieg rückten die Lakers im Westen an den Portland Trail Blazers vorbei auf Rang neun der Conference und sind nun der heißeste Verfolger Houstons.

Die Houston Rockets setzten im Kampf um die Playoffs ein echtes Ausrufezeichen.

Das achtplatzierte Team der Western Conference bezwang den Vizemeister Oklahoma City Thunder (Rang 2 im Westen) mit 122:119 (57:62).

Mann des Abends war Houstons James Harden, der gegen sein altes Team mit 46 Punkten seine Karrierebestleistung ablieferte.

Der Publikumsliebling der Rockets kam zusätzlich auf acht Rebounds und sechs Assists und versenkte sieben seiner acht Dreipunktwürfe.

Aufbauspieler Jeremy Lin brachte es auf 29 Punkte und acht Assists.

NBA-Topscorer Kevin Durant (29,2 Punkte) kam für die Thunder nur auf 16 Zähler, legte dafür aber in zwei weiteren Kategorien zweistellige Werte auf.

"Durantula" holte sich zusätzlich zwölf Rebounds und gab elf Assists für die Kollegen.

Russell Westbrook und Thabo Sefolosha erzielten jeweils 28 Punkte, wobei Westbrook mit zehn Rebounds und acht Assists nur knapp am Triple-Double vorbeischrammte.

Es sollte gegen die Rockets dennoch nicht genug sein. Houston lag mit etwas mehr als sieben Minuten verbleibender Spielzeit 14 Punkte hinten, doch Harden und Lin leiteten einen 21:4-Lauf ein und sicherten den Rockets ihren 30. Saisonsieg (26 Niederlagen).

Der NBA-Champion Miami Heat feierte gegen die Atlanta Hawks seinen achten Sieg in Serie und bleibt im Osten durch das 103:90 (45:49) das Team mit der besten Bilanz (34:17).

Die Heat mussten sich für den Sieg aber hart ins Zeug legen und gewannen die Auswärtspartie nur dank eines überragenden letzten Viertels (40:17).

Bester Werfer Miamis war einmal mehr LeBron James, der 24 Punkte, elf Assists und sechs Rebounds ablieferte. Dwyane Wade brachte es für die Heat auf 20 Zähler.

Bei den Hawks übernahm Al Horford das Kommando. Der Center traf zwölf seiner 15 Würfe und kam auf 27 Punkte und neun Rebounds.

Josh Smith ließ sich von den anhaltenden Tradegerüchten nicht aus der Ruhe bringen und schrammte mit zehn Punkten, neun Rebounds und neun Assists knapp an einem Triple-Double vorbei.

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