Jetzt hat es also auch die Dallas Mavericks erwischt.

Ohne Rekonvaleszent Dirk Nowitzki kassierten die Texaner im 17. Duell mit den Charlotte Bobcats durch das 97:101 (55:44, 91:91) nach Verlängerung erstmals eine Niederlage.

Dallas war die letzte NBA-Mannschaft, die Michael Jordans Team noch nie besiegt hatte. O. J. Mayo (22 Punkte) war einmal mehr bester Scorer des Meisters von 2011.

Dabei erholten sich die Mavs schnell von einem katastrophalen 9:22-Auftakt und erkämpften sich bis zur Pause eine Führung.

Selbst im Schlussviertel schien beim Stand von 84:77 alles auf einen weiteren Erfolg gegen den Lieblingsgegner hinzudeuten, ehe Point Guard Ramon Sessions (12 Zähler) einen 8:0-Lauf der Hausherren initiierte.

Ex-Laker Sessions war es auch, der nach einem Offensiv-Rebound des überragenden Rookies Michael Kidd-Gilchrist (25 Punkte, 12 Rebounds) sechs Sekunden vor dem Ende die Verlängerung erzwang.

Kurz darauf verpasste Vince Carter (19 Zähler) den Siegtreffer für die Mavs. In der Overtime dominierte Charlotte weiter die Bretter (18:2 bei Offensiv-REbounds nach der Halbzeit) und nutzte seine Chancen.

Kidd-Gilchrist und Kemba Walker (26 Punkte, 7 Assists, 8 Steals) sorgten für den entscheidenden 99:95-Vorsprung.

Bei Dallas enttäuschten vor allem die Big Men um Chris Kaman. Dem DBB-Center gelangen nur sechs Zähler. Nach der dritten Niederlage im siebten Spiel geht es in der Nacht auf Dienstag mit dem Heimspiel gegen Minnesota weiter.

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