Die Chicago Bulls haben sich für die überraschende Pleite gegen die New Orleans Hornets rehabilitiert.

Der sechsmalige Champion brachte den Orlando Magic beim 99:93 (45:48) die erste Saisonniederlage bei und feierte selbst den dritten Sieg im vierten Spiel.

Über drei Viertel hinweg gestalteten die Gäste aus Florida die Partie im United Center völlig offen. Neuzugang Arron Afflalo war dank 28 Punkten ihr bester Schütze.

Erst durch einen furiosen 15:2-Lauf, der gegen Ende des dritten Viertels begann, übernahmen die Bulls die Kontrolle.

Ihr bester Scorer Luol Deng (23 Zähler, 8 Rebounds) und Ersatz-Spielmacher Nate Robinson waren an den letzten zwölf Punkten des Ausbruchs direkt beteiligt.

So machte Chicago aus einem 65:70-Rückstand die vorentscheidende 80:72-Führung. Näher als auf vier Zähler kamen die Magic in der Folge nicht mehr heran.

Die Oklahoma City Thunder fuhren derweil einen 108:88 (57:38)-Pflichtsieg über die Toronto Raptors ein.

Der an einer Schulterblessur laborierende All-Star Russell Westbrook war der herausragende Akteur.

Er sammelte 19 Punkte sowie acht Assists und hielt Torontos Topscorer Kyle Lowry bei zwei Pünktchen, bis dieser vor der Pause mit einer Knöchelverletzung passen musste.

Der Vize-Meister lag ab Mitte des ersten Viertels vorn und führte zwischenzeitlich mit 29 Zählern. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass Kevin Durant mit 15 Punkten und sechs Rebounds deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb.

Bei den Raptors zeigte der litauische Rookie-Center Jonas Valanciunas (18 Zähler) eine starke Leistung.

Außerdem schlugen die Denver Nuggets die Detroit Pistons 109:97 (58:51).

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