Dirk Nowitzki ist im Bundesstaat Texas offenbar der geeignetste Kandidat für das Amt des US-Präsidenten. Zumindest für die Leser der "Dallas Morning News".

Das Blatt richtete parallel zur politischen Wahl am Dienstag eine eigene Umfrage durch und stellte am Montag vier Kandidaten aus den populären Profisportarten auf. Nach 24 Stunden lag der derzeit verletzte deutsche Führungsspieler der Dallas Mavericks mit 61,11 Prozent ganz klar vorn.

Hinter dem Würzburger, der sich in den Vereinigten Staaten weit über Dallas hinaus großer Popularität erfreut, rangierte Baseballer Nolan Ryan von den Texas Rangers weit abgeschlagen mit 27,78 Prozent auf Platz zwei vor Basketball-Coach Larry Brown von der Southern Methodist University (6,0) und Footballer DeMarcus Ware von den Dallas Cowboys (5,56).

Nowitzki hatte im Januar dem Weißen Haus in Washington bereits einen Besuch abgestattet.

Anlass war aber "nur" der traditionelle Empfang der NBA-Meistermannschaft durch Präsident Barack Obama. Dabei hatte Obama über den Deutschen gescherzt:

"Dirk ist ein harter Kerl. Aber das Schmerzvollste war wohl seine Version von 'We are the Champions' auf der Siegesfeier. Haben Sie nicht gesagt, Sie hätten dafür geübt? Ehrlich? Okay", hatte der US-Präsident in Anspielung auf Nowitzkis misslungene Interpretation des weltberühmten Hits von Queen erklärt.

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