Die NBA macht Jagd auf Schauspieler.

JJ Barea von den Minnesota Timberwolves und "Cavalier" Donald Sloan sind im Hinblick auf die sogenannte "Anti-flopping rule" ins Visier der Liga geraten und haben die ersten Verwarnungen nach den neuen Regelungen erhalten.

Das "flopping" bezeichnet das übertriebene Simulieren einer Berührung oder eines Foulspiels, in der Hoffnung durch die Täuschung einen Pfiff durch den Referee zu provozieren.

Barea hatte im Spiel gegen die Sacramento Kings in der Defense gegen Jimmer Fredette nach einer Berührung im Gesicht theatralisch die Hände in die Luft gerissen und somit einen Pfiff erhalten.

In der zweiten Partie der Cavaliers gegen die Chicago Bulls provozierte Sloan gegen Nazr Mohammed ebenfalls ein Offensivfoul, als er beim Kontakt mit den Beinen des Center der Bulls ebenso theatralisch zu Boden ging.

Vor der neuen Spielzeit hatte die NBA angekündigt, das bewusste Täuschen zur Provokation von Foul-Pfiffen härter sanktionieren zu wollen.

Dementsprechend sollen die Spieler beim ersten Vergehen verwarnt, beim zweiten bis zum fünften Vergehen aufsteigend bis zu 30.000 US-Dollar bezahlen müssen, während ein sechster Verstoß gegen die "Anti-flopping rule" eine Sperre nach sich zieht.

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