Grund zum Jubeln hatten die Fans in Brooklyn. Beim ersten Spiel der Nets, die vor der Saison von New Jersey in den New Yorker Stadtteil umgezogen waren, gewann ihre Mannschaft mit 107:100 (60:52) gegen die Toronto Raptors.

Entscheidenden Anteil am Sieg beim ersten Auftritt eines in Brooklyn beheimateten Profiteams seit 55 Jahren hatte Center Brook Lopez mit 27 Punkten. Point Guard Deron Williams sammelte 19 Zähler und neun Assists.

Eigentlich hätte Brooklyn bereits am Donnerstag seinen Saisonauftakt bestreiten sollen. Die Partie gegen Stadtrivale New York Knicks war wegen der Folgen des Hurrikans Sandy aber verschoben worden.

Zurück in der Erfolgsspur ist Titelverteidiger Miami Heat. Der Meister setzte sich einen Tag nach der Niederlage bei den Knicks gegen die Denver Nuggets knapp mit 119:116 (64:66) durch und feierte den zweiten Sieg im dritten Spiel.

Matchwinner für das mit Topstars gespickte Team war Chris Bosh, der mit 40 Zählern so viele wie nie zuvor im Heat-Trikot erzielte. LeBron James (20 Punkte, 11 Assists, 9 Rebounds) schrammte hauchdünn am ersten Triple-Double der Saison vorbei.

Neuzugang Ray Allen steuerte 23 Zähler bei. Sein Vier-Punkte-Spiel brachte die Heat 6,7 Sekunden vor dem Ende in Front.

Die New Orleans Hornets gewannen auch ohne Super-Rookie Anthony Davis (Gehirnerschütterung) überraschend bei den Chicago Bulls mit 89:82 (46:44). Aufbauspieler Greivis Vasquez war dank 18 Punkten ihr auffälligster Akteur.

Der Ex-Bamberger Brian Roberts kam in sechs Minuten auf zwei Zähler sowie drei Rebounds. Für die Bulls traf Luol Deng (19) am besten.

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