Die Miami Heat haben das irre zweite Finale der Eastern Conference für sich entschieden.

Der Vize-Meister bezwang die Boston Celtics trotz 44 Punkten des Gäste-Spielmachers Rajon Rondo 115:111 (46:53, 99:99) nach Verlängerung und ging in der Best-of-Seven-Serie mit 2:0 in Front.

LeBron James (34 Zähler, 10 Rebounds) und Dwyane Wade (23 Punkte) waren einmal mehr die Schlüsselfiguren der Heat, die in der ersten Hälfte bereits mit 15 Zählern in Rückstand gelegen hatten.

Dank des größten Playoff-Comebacks ihrer Teamgeschichte kamen sie zurück und gingen innerhalb der Schlussminute sogar 99:96 in Führung.

Der zuletzt viel kritisierte Ray Allen (13 Punkte) rettete Boston mit einem Dreier in die Overtime, auch weil James im Anschluss zwei Siegchancen leichtfertig liegen ließ.

In der Verlängerung entwickelte sich ein Dreikampf zwischen dem überragenden Rondo - er stand jede einzelne Minute auf dem Feld und sammelte noch acht Rebounds sowie zehn Assists - James und Wade.

Von den 28 Punkten in den fünf zusätzlichen Minuten gingen lediglich vier nicht auf das Konto der drei All-Stars.

Ein 8:0-Lauf innerhalb der finalen zwei Minuten sorgte letztlich für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber, die am Ende von der Freiwurflinie kühlen Kopf behielten.

Die Serie wird nun in der Nacht auf Samstag in Boston (ab 2.30 Uhr) fortgesetzt.

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