Die San Antonio Spurs haben mit dem nächsten Sweep das Conference Finale der NBA-Playoffs erreicht.

Das topgesetzte Team der Western Conference triumphierte 102:99 (51:47) bei den Los Angeles Clippers und setzte sich in der Best-of-Seven-Serie mit 4:0 durch.

Bereits in der ersten Runde hatten sie Utah sieglos in den Urlaub geschickt. Es war zudem der 18. Erfolg hintereinander.

Nur den L.A. Lakers ist es bisher gelungen eine noch längere Serie bis in die Postseason hinein aufrecht zu erhalten - 2001 gewannen sie auf dem Weg zum Titel 19 Partien am Stück.

Wieder einmal waren Center Tim Duncan (21 Punkte, 9 Rebounds) und Aufbauspieler Tony Parker (17 Zähler) die herausragenden Akteure in San Antonios effizientem Kollektiv.

In der bis zum Schluss extrem engen und nervenaufreibenden Partie brachte Parker die Spurs innerhalb der letzten zweieinhalb Minuten dank zwei Treffern mit 100:97 in Führung.

Dazwischen hatte Duncan einen Wurfversuch des diesmal starken Clippers-Spielmachers Chris Paul (23 Punkte, 11 Assists) geblockt.

"CP3" verkürzte in seinem stärksten Auftritt der Serie zwar noch einmal auf 99:100, aber durch einen Fehlpass und die verpasste Ausgleichschance aus kurzer Distanz wurde er in den finalen elf Sekunden zum tragischen Helden.

San Antonio trifft in den West-Finals nun auf den Sieger der Serie zwischen Oklahoma City und den Lakers (Stand: 3:1).

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