Kyrie Irving von den Cleveland Cavaliers ist zum "Rookie of the Year" der NBA gekürt worden.

Von 120 wahlberechtigten Sportjournalisten wurde er 117 Mal auf den ersten Platz gesetzt.

Der Nummer-1-Pick der Cavs verweist mit seinen insgesamt 592 Punkten Minnesotas Ricky Rubio (170 Zähler) und Denvers Kenneth Faried (129) auf die Plätze.

Neben Faried bekamen auch San Antonios Kawhi Leonard und New Yorks Iman Shumpert je eine Stimme für den ersten Platz. Ansonsten wäre Irving der vierte Spieler gewesen, der den Award einstimmig erhält.

Irving, dessen Sieg als sicher galt, zeigte sich nicht überrascht: "Das war ein Ziel. Mir war klar, dass so lange wir einige Spiele gewinnen und einige große Teams schlagen, der Award kommen würde."

Der Point Guard überragte in dieser Saison alle anderen Neulinge mit seinen Leistungen. Im Schnitt erreichte der 20-Jährige 18,5 Punkte und 5,4 Assists pro Spiel.

Damit stößt Irving in einen populären Kreis vor: In der Geschichte der NBA waren solche Leistungen vor ihm nur Oscar Robertson, Magic Johnson, Allen Iverson und LeBron James gelungen.

Irving ist nach LeBron James (jetzt Miami Heat), der dieses Jahr seinen dritten MVP-Award holte, der zweite Cavalier, der zum "Rookie of the Year" gewählt wird. James holte den Award 2003.

Weiterlesen