Die Chicago Bulls haben sich überraschend schon in der ersten Runde der NBA-Playoffs verabschiedet.

Die topgesetzte Mannschaft der Eastern Conference verlor bei den Philadelphia 76ers 78:79 (40:48) und musste sich in der Best-of-Seven-Serie mit 2:4 geschlagen geben.

Der Kreuzbandriss bei MVP Derrick Rose in Spiel eins sowie die Knöchelverletzung Joakim Noahs in Spiel drei waren letztendlich nicht zu kompensieren.

In den letzten vier Duellen der Serie kam Chicago nicht mehr über 82 Punkte. Dabei führte die Truppe in der engen Partie nach einem Dunking von Noah-Vertreter Ömer Asik 25 Sekunden vor Schluss schon 78:75.

Nach Thaddeus Youngs Anschlusstreffer versagten dem türkischen Center von der Freiwurflinie jedoch die Nerven.

Sixers-All-Star Andre Iguodala (20 Punkte, 7 Assists) machte es besser und führte Philly erstmals nach acht Jahren wieder in die zweite Runde.

In der NBA-Geschichte sind die Bulls erst die fünfte Nummer eins, die sich in der ersten K.o.-Runde verabschiedet.

Gegner der 76ers sind im Halbfinale der Eastern Conference die Boston Celtics. Der Rekordmeister bezwang die Atlanta Hawks 83:80 (47:41) und entschied die Serie mit 4:2 für sich.

Veteran Kevin Garnett lieferte ein fantastisches Spiel ab. Der Forward sammelte 28 Punkte (Saisonbestleistung), 14 Rebounds, fünf Blocks sowie drei Steals.

"KG" brachte die Celtics 30 Sekunden vor Schluss auch 80:79 in Führung, kurz darauf hatte Atlantas Center Al Horford (15 Zähler, 9 Rebounds) die Chance zum Ausgleich, verfehlte aber einen seiner Freiwürfe.

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