Für die Chicago Bulls kommt es in den NBA-Playoffs knüppeldick.

Das beste Team der regulären Saison geriet durch ein 74:79 (39:40) bei den Philadelphia 76ers nicht nur in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 in Rückstand, sondern bangt auch um den nächsten Starter.

Nach dem Kreuzbandriss bei MVP Derrick Rose kam Center Joakim Noah im dritten Viertel unglücklich auf seinem linken Knöchel auf und musste die Arena auf Krücken verlassen.

Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ohne den Franzosen verspielten die Bulls eine 14-Punkte-Führung und stehen in Spiel vier unter großem Druck.

Philadelphias starker Center Spencer Hawes (21 Zähler, 9 Rebounds) krönte die Aufholjagd gute zwei Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer zum 72:71. Im Anschluss behielt sein Team von der Freiwurflinie die Nerven.

Derweil gingen die Boston Celtics durch ein 90:84 (40:38, 80:80) nach Verlängerung gegen die Atlanta Hawks in der Serie mit 2:1 in Führung.

Rajon Rondo kehrte nach seiner Sperre - er hatte in Spiel eins einen Schiedsrichter geschubst - triumphal zurück.

Ihm gelang das siebte Triple-Double seiner Playoff-Karriere. Der Point Guard sammelte 17 Punkte, 14 Rebounds und zwölf Assists.

Routinier Kevin Garnett steuerte 20 Zähler, 13 Rebounds und vier Blocks bei. Sein Dunking brachte den Celtics in der Overtime auch den letztlich entscheidenden 88:84-Vorsprung.

Zuvor hatte Topscorer Joe Johnson (29 Punkte, 8 Rebounds) die Hawks mit fünf Zählern in Folge noch in die Verlängerung gebracht.

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