Michael Jordan hat klargestellt, dass er Eigentümer der Charlotte Bobcats bleiben will.

Der beste NBA-Spieler aller Zeiten wiedersprach damit einem Bericht der "New York Daily News".

Dort hieß es Jordan suche einen Käufer, falls das Team sportlich und finanziell mittelfristig nicht konkurrenzfähig werde.

"Ich war verblüfft, diesen falschen Bericht zu lesen. Ich stehe hundertprozentig zu meinem Ziel, die Bobcats nach oben zu führen. Es gibt keine Pläne, das Team zu verkaufen", sagte Jordan.

Auch aufgrund einiger fragwürdiger Personalentscheidungen der Legende steckt Charlotte im Tabellenkeller der Eastern Conference fest.

In dieser Saison erzielen sie durchschnittlich 13,1 Punkte pro Spiel weniger als ihre Kontrahenten. Nur die Dallas Mavericks der Spielzeit 1992/1993 (15,2) waren seit 1976 schwächer.

Um die jungen Spieler Kemba Walker, Bismack Biyombo, D. J. Augustin oder Gerald Henderson soll eine schlagkräftige Mannschaft aufgebaut werden.

Die finanzielle Konsolidierung stockt ebenfalls. Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" berichtete unlängst, dass die Bobcats jährlich ca. zehn Millionen Dollar verlieren.

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