Serge Ibaka feiert sein Comeback und führt die Oklahoma City Thunder zum ersten Sieg in der Serie gegen die San Antonio Spurs.

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Von Martin Jahns

München/Oklahoma City - Mit den Händen gen Hallendach der Chesapeake Energy Arena in Oklahoma City verließ Serge Ibaka etwa drei Minuten vor Spielende den Court (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Zu diesem Zeitpunkt führten die Oklahoma City Thunder im dritten Spiel des Conference Finals im Westen mit 20 Punkten Vorsprung gegen die San Antonio Spurs. Am Ende gewannen die Hausherren mit 106:97 und verkürzten die Serie so auf 1:2 (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

Und das gegen eben jene Spurs, die OKC in den Spielen zuvor zwei schallende Ohrfeigen versetzten.

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Ibaka treffsicher

Da mussten die Thunder allerdings auch ohne Ibaka antreten, der wegen einer schweren Wadenzerrung eigentlich schon vor dem Saisonaus stand ( 894579 DIASHOW: Die Bilder der Conference-Finals ).

Umso größer war der Jubel der Fans in der blauen Hölle, als der Forward vor dem Spiel angekündigt wurde und schließlich zum Tip-Off in der Starting Five stand.

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Gleich seinen ersten Wurf aus der Mitteldistanz versenkte Ibaka. Bis zur Halbzeitpause verwandelte er jeden seiner fünf Versuche, am Ende fanden sechs von sieben Würfen ihr Ziel.

Lob von Durant und Westbrook

Auch die Zahlen der Spurs gegen den Defensivspezialisten sprechen in dessen Blitz-Comeback Bände: Gegen den im Kongo geborenen Spanier in der Defense brachten die Spurs eine Wurfquote von lediglich 25 Prozent zustande, gegen andere OKC-Guards eine doppelt so hohe.

"Das nenne ich einen Teamkollegen", lobte Kevin Durant (25 Punkte, 10 Rebounds) Ibaka: "Ich habe so viel Respekt davor, wie sich Serge für das Team opfert."

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"Serge hat diese Saison so viel gearbeitet, dass ein paar Tage Pause seinem Spiel nicht geschadet haben. Er hat heute Abend genau da weiter gemacht, wo er vorher aufgehört hat", freute sich auch Russell Westbrook, der mit 26 Zählern bester Scorer war.

Ginobili: Zurück auf dem Boden

Bei den Spurs wehrte sich vor allem Manu Ginobili (23 Punkte) gegen die Niederlage. Point Guard Tony Parker enttäuschte hingegen mit neun Punkten, vier Assists und vier Turnovers.

Für OKC-Coach Scott Brooks war der Erfolg im dritten Spiel vor allem nach dem deutlichen 77:112 im zweiten Spiel eine Genugtuung: "Ich habe großen Respekt vor San Antonio, aber sie sind nicht um so viel besser als wir."

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"Sie haben uns auf den Boden zurückgebracht. Hoffentlich zeigen wir in Spiel vier eine Reaktion und zeigen eine viel bessere Leistung", sagte Ginobili nach der Partie.

Dann wollen die Thunder die Serie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ihrem zweiten Heimspiel ausgleichen. Mit Serge Ibaka stehen die Chancen dafür nicht schlecht.

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