Dank Star LeBron James gelingt den Miami Heat in Brooklyn das wichtige 3:1 in der Playoff-Serie. Portland verhindert den Sweep.

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Von Eric Böhm

München - Der "King" hat in den NBA-Playoffs ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

Mit brillanten 49 Punkten stellte LeBron James beim 102:96 (56:49)-Erfolg der Miami Heat nicht nur seine persönliche Playoff-Bestmarke ein, sondern schob die Brooklyn Nets auch an den Abgrund des Ausscheidens (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Die hauchdünn verpasste 50er-Schallmauer ärgerte ihn nicht wirklich. "Zum ersten Mal bin ich von mir nach einem Sieg enttäuscht", sagte James mit einem Lächeln. Alte NBA-Größen verneigten sich auf Twitter:

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Matchball für Ost-Finals

Nach dem 3:1 in der Best-of-Seven-Serie kann Titelverteidiger Miami in der Nacht auf Donnerstag in Spiel 5 (ab 1 Uhr LIVESCORES) vor heimischer Kulisse den erneuten Einzug in die Finals der Eastern Conference klarmachen (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

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James verwandelte 16 seiner 24 Würfe und schaffte zum siebten Mal in der K.o.-Runde mindestens 45 Punkte - wie Allen Iverson. Den diesbezüglichen Rekord hält Michael Jordan (23).

"Die Serie ist noch nicht durch, aber LeBron war heute einfach überragend", lobte Teamkollege Dwyane Wade, der seinen Teamrekord von 46 Punkten verlor.

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Heat löschen Marke der Jordan-Bulls

Der Auswärtssieg in der 14. Serie in Folge - damit übertrafen die Heat die Marke von Jordans Chicago Bulls - war an Spannung kaum zu überbieten ( 887073 DIASHOW: Die Bilder der 2. Playoff-Runde ).

Kein Team führte auch nur einmal zweistellig, obwohl die Nets diesmal nur fünf ihrer 22 Dreier verwandelten. Dank 14 Offensiv-Rebounds und einer Freiwurfquote von über 82 Prozent blieben sie im Geschäft.

James war aber nie zu stoppen. "Deshalb ist er der beste Spieler der Welt. Du musst ihm gar nichts sagen. Er weiß genau, was die Mannschaft von ihm braucht", sagte Heat-Coach Eric Spoelstra.

Garnett sauer

Kevin Garnett gelang zweieinhalb Minuten vor Schluss dennoch der Ausgleich, ehe Chris Bosh nach gutem Passspiel über James und Mario Chalmers den entscheidenden Dreier zum 97:94 versenkte.

Ray Allen machte danach mit Freiwürfen alles klar. Bei Brooklyn war All-Star Joe Johnson (18 Zähler) bester Werfer.

"Das ist schwer zu schlucken. Könnte, sollte, würde hilft uns jetzt nicht weiter", ärgerte sich Garnett. Brooklyn hilft jetzt nur noch ein mittleres Wunder.

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SPORT1 blickt auf ein weiteres Zweitrundenduell der NBA-Playoffs:

Portland Trail Blazers - San Antonio Spurs 103:92

Die Portland Trail Blazers haben zumindest den Sweep abgewendet.

Mit dem starken 103:92 (50:48) über die favorisierten San Antonio Spurs schafften sie nach drei klaren Niederlagen das 1:3 in der Best-of-Seven-Serie.

"Das haben wir gebraucht. Jetzt geht es in jedem Spiel ums Überleben. Das haben wir verstanden. So aggressiv müssen wir weitermachen", sagte Portlands Point Guard Damian Lillard bei "TNT".

Batum trumpft auf

Dank eines furiosen 14:2-Laufes im dritten Viertel setzten sich die Trail Blazers ab. Der starke Franzose Nicolas Batum (14 Punkte, 14 Rebounds, 8 Assists) war daran mit acht Zählern in Folge entscheidend beteiligt.

Lillard steuerte 25 Punkte bei. Für die nach der Pause nachlassenden Spurs war Tony Parker (14) noch der beste Schütze.

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