Dank Durant und Westbrook feiert Oklahoma City gegen die Clippers den Ausgleich. Indianas Roy Hibbert findet die All-Star-Form.

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Von Eric Böhm

München - Der frisch gekürte MVP Kevin Durant hat die Oklahoma City Thunder in den NBA-Playoffs mit etwas Hilfe wieder in die Spur gebracht.

Beim 112:101 (61:56)-Erfolg über die Los Angeles Clippers verfehlte Durant mit 32 Punkten, zwölf Rebounds und neun Assists nur hauchdünn ein Triple-Double (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Das Kunststück vollbrachte dagegen sein kongenialer Partner Russell Westbrook. Dem Point Guard gelangen beim 1:1 in der Best-of-Seven-Serie 31 Zähler, zehn Rebounds sowie zehn Assists ( 82965 DIASHOW: Die MVPs der vergangenen 25 Jahre ).

"Russell war sehr aggressiv und hat mehr investiert als wir alle zusammen. Wenn du dann zwei schnelle Fouls bekommst, wird es noch schwerer, ihn zu stoppen", übte Clipper Chris Paul leichte Schiedsrichter-Kritik.

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Westbrook schließt zu Quartett auf

Das Duo verpasste eine historische Chance. Nie zuvor hatten Teamkollegen in einem Playoff-Spiel Triple-Doubles geschafft. SHOP: Jetzt Basketball-Artikel kaufen

Westbrook ist nach Magic Johnson, Jason Kidd, LeBron James und Rajon Rondo der fünfte Spieler, dem in einer Playoff-Saison mindestens drei Triple-Doubles gelangen (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

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Sefolosha trumpft auf

Ein früher 13:1-Lauf und 37 Punkte im ersten Viertel (17 von Durant) zeigten die Entschlossenheit der Thunder, die sich im dritten Abschnitt (33:21) endgültig absetzten und die Partie nach Hause brachten ( 887073 DIASHOW: Die Bilder der 2. Playoff-Runde ).

Neben Serge Ibakas ausgezeichneter Defense gegen All-Star Blake Griffin (nur 5 von 13 aus dem Feld) stach der Schweizer Thabo Sefolosha heraus, der zwölf seiner 14 Punkte im dritten Viertel markierte.

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Fisher als Playoff-König

Doppelt Grund zur Freude hatte Derek Fisher. Mit seinem 156. Sieg in den Playoffs schob er sich vorbei an Robert Horry auf Rang eins der ewigen Bestenliste.

Oklahoma City traf 51 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und hatte etwas überraschend auch einen klaren Rebound-Vorteil (52:36). Gäste-Center DeAndre Jordan kämpfte mit Foulproblemen.

Paul (17 Zähler, 11 Assists) und J.J. Redick (18 Punkte) waren die besten Schützen der Clippers, die dennoch den Heimvorteil mit nach L.A. nahmen (Spiel 3, Sa., ab 4.30 Uhr LIVESCORES).

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SPORT1 blickt auf ein weiteres Zweitrundenduell der NBA-Playoffs:

Indiana Pacers - Washington Wizards 86:82

Die Indiana Pacers und Roy Hibbert haben sich zurückgemeldet.

Durch das 86:82 (43:45) über die Washington Wizards glich das topgesetzte Team der Eastern Conference in der zweiten Runde seine Best-of-Seven-Serie zum 1:1 aus.

Nach viel Kritik und schwachen Leistungen legte All-Star-Center Hibbert mit 28 Punkten (Saisonbestleistung) und neun Rebounds eine Topleistung hin.

"David (West, Anm. der Red.) sagt mir immer, dass dir in der Mitte des Ozeans niemand einen Rettungsring zuwirft. Ich musste mir heute selbst helfen", sagte Hibbert.

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Böse Gerüchte

In den acht Playoff-Partien zuvor hatte er insgesamt nur 37 Zähler gesammelt. Inwieweit die Gerüchte über eine Affäre seiner Verlobten mit Teamkollege Paul George eine Rolle spielten, sei dahingestellt.

Die Wizards führten fünf Minuten vor Schluss noch 77:74, ehe Hibbert und George (11 Punkte, 6 Rebounds) das Blatt mit sechs schnellen Zählern wendeten. Nach Bradley Beals Dreier zum 82:84 aus Sicht der Gäste schnappte sich Hibbert den letzten Rebound des Spiels.

Der Pole Marcin Gortat (21 Punkte, 11 Rebounds) war Washingtons bester Mann. Die Wizards verpassten ihren fünften Auswärtssieg in Folge. Die Serie wird nun in der Hauptstadt fortgesetzt.

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