Die Bilder der ersten Playoff-Runde zum DURCHKLICKEN © getty

Curry behält die Nerven und erzwingt gegen die Clippers Spiel 7. Durant verhindert die OKC-Blamage, Indiana baut auf sein Stars.

Von Florian Pertsch

München - Wenn die Golden State Warriors Stephen Curry brauchen, dann ist der Superstar zur Stelle.

Mit dem Rücken zur Wand haben die Warriors Spiel sechs der Erstrunden-Serie gegen die Los Angeles Clippers mit 100:99 (48:51) gewonnen und ein Entscheidungsspiel in L.A. erzwungen ( (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Curry erzielte 24 Punkte und war Golden States Topscorer. Zusätzlich brachte er neun Assists bei seinen Teamkollegen an.

Barnes-Dreier kommt zu spät

Draymond Green brachte es mit sensationellem Einsatz auf 14 Punkte, 14 Rebounds und fünf Steals.

In einem turbulenten Schlussviertel gaben die Warriors die knappe Führung nicht mehr ab, mussten aber in den Schlusssekunden noch einmal bangen ( 879450 DIASHOW: Die Bilder der 1. Playoff-Runde ).

In den letzten acht Sekunden gaben die Clippers beim Stand von 96:100 drei Dreierversuche ab, Matt Barnes versenkte den letzten davon eine Sekunde vor Ende des Spiels zum 99:100 (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

Die anschließenden zwei Freiwürfe von Stephen Curry gingen beide daneben, doch Los Angeles sollte keine Möglichkeit mehr bekommen einen Wurf abzugeben.

Jackson rechnet sich Chancen aus

Green schnappte sich den Offensiv-Rebound und sicherte den wichtigen Sieg in Spiel sechs.

Warriors-Coach Mark Jackson war sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Wir haben trotz aller Nebengeräusche ein Spiel 7 erzwungen, und ich habe ein sehr gutes Gefühl. Meine Mannschaft will den Sieg immer und um jeden Preis."

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Topscorer der Clippers war "Sixth-Man-Award"-Gewinner Jamal Crawford mit 19 Punkten.

Blake Griffin brachte es auf 18 Punkte und elf Rebounds. DeAndre Jordan sicherte sich sogar 19 Rebounds.

Das siebte Duell in der Nacht auf Sonntag (ab 4.30 Uhr LIVESCORES) ist für die Clippers eine Premiere - noch nie gab es in der Stadt der Engel ein Spiel sieben mit Clippers-Beteiligung.

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SPORT1 blickt auf zwei weitere Erstrundenduelle der NBA-Playoffs:

Memphis Grizzlies - Oklahoma City Thunder 84:104

Die Oklahoma City Thunder wehrten ebenfalls das blamable Playoff-Aus in Runde eins gegen die Memphis Grizzlies ab.

Das Team von Superstar Kevin Durant erzwang durch das 104:84 (56:41) ein entscheidendes Spiel sieben, welches in der Nacht auf Sonntag in Oklahoma City stattfinden wird (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Durant war einmal mehr der Garant zum Sieg bei den Thunder. Der Anwärter auf den MVP-Titel erzielte 36 Punkte und griff sich zehn Rebounds.

Zeitungs-Artikel sorgt für Turbulenzen

Es war auch die Antwort auf eine Schlagzeile der Zeitung "The Oklahoman", die Durant als "Herrn Unzuverlässig" bezeichnete.

"Ich soll unzuverlässig sein? Es gibt gute Tage, und es gibt schlechte Tage - so ist das nunmal im Sport. Zeitungen werden dich hochjubeln und wieder runterschreiben", erklärte Durant, der während den Playoffs Medien und soziale Netzwerke meidet, lapidar.

Durants Mutter Wanda Pratt regte sich trotz anschließender Entschuldigung der Zeitung ziemlich über den Artikel auf:

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Russell Westbrook brachte es auf 25 Zähler, neun Rebounds und fünf Assists und war mit Reggie Jackson das einsame Thunder-Duo im zweistelligen Punktebereich hinter "Durantula".

Nach vier Spielen in Overtime mussten sich die Grizzlies diesmal nach 48 Minuten geschlagen geben, Center Marc Gasol war mit 17 Punkten Topscorer.

Zach Randolph sorgte für 16 Zähler und acht Rebounds. Publikumsliebling Tony Allen war nach dem verpassten Matchball ziemlich bedient: "Da haben wir uns schön selbst in den Fuß geschossen. Jetzt müssen wir in eine aufgeheizte Halle und müssen zeigen, dass wir Mumm haben."

Atlanta Hawks - Indiana Pacers 88:95

Auch im Duell Atlanta Hawks gegen die Indiana Pacers wird es ein Entscheidungsspiel geben (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

Die Hawks, bei denen der deutsche Rookie Dennis Schröder nicht zum Einsatz kam, unterlagen vor eigenem Publikum gegen das Top-Team der Eastern Conference mit 88:95 (39:44).

Für die Hawks überzeugten lediglich Aufbauspieler Jeff Teague (29 Punkte) und Paul Millsap, der es auf 16 Zähler und 18 Rebounds brachte.

Atlantas verletzter Big Man Al Horford war stolz auf die Fans und wünschte seinen Teamkollegen Glück für die schwere Partie in Indiana.

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Indiana, das in der kompletten Serie erschreckend schwach auftrat, konnte den Hawks-Matchball dank eines straken Starter-Trios abwenden.

David West und Paul George erzielten jeweils 24 Punkte, Lance Stephenson steuerte 21 Zähler zum Sieg in Spiel sechs bei.

Rätselraten um Roy Hibbert

Center Roy Hibbert blieb im zweiten Spiel in Serie ohne einen einzigen Punkt (Saisonschnitt: 10,8) und sorgt weiter für Verwirrung bei den Pacers-Fans.

Neben den Sorgen um Hibbert droht nach einem Handgemenge zwischen Mike Scott und George Hill weiteres Ungemach. Superstar George betrat bei dem Vorfall von der Bank aus kurz das Feld, was für gewöhnlich mit einer Sperre durch die NBA bestraft wird.

Die Liga untersucht den Vorfall, doch Pacers-Coach Frank Vogel ist "nicht besorgt, dass die Aktion eine Strafe nach sich ziehen wird."

Atlanta muss am Samstag nun in Spiel sieben antreten und hat eine grauenhafte Statistik im Gepäck.

Die Hawks verloren bislang alle acht Partien, die als Spiel 7 in fremder Halle ausgetragen wurden.

[kaltura id="0_62xbpvhe" class="full_size" title="Mavericks droht das Playoffs Aus"]

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