Dennis Schröder wechselte aus Braunschweig in die NBA © getty

Schröder darf bei Atlantas klarem Sieg wieder mitwirken. Heat-Superstar James düpiert einen Rookie. Indiana führt Houston vor.

Von Denis de Haas

München - Dennis Schröder ist zurück - auch wenn er sich erstmal mit einer Nebenrolle begnügen musste.

Der deutsche Profi hatte nach dreieinhalb Wochen NBA-Auszeit mal wieder einen Einsatz im Trikot der Atlanta Hawks. Coach Mike Budenholzer gönnte seinem Aufbauspieler beim 118:95 (55:34)-Erfolg über Utah Jazz acht Minuten Spielzeit.

Die Hawks hatten ihren Rookie zuletzt für sechs Spiele zu den Bakersfield Jam geschickt. In der D-League sollte Schröder Spielpraxis sammeln. Da er beim Farmteam starke Leistungen zeigte, holte ihn Budenholzer zurück Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Als Schröder nach längere Abstinenz wieder ein NBA-Parkett betrat, war das Spiel bereits zu Gunsten der Hawks entschieden. Der 20-Jährige sammelte noch zwei Punkte und kam auf drei Assists.

Williams dreht auf

Für die herausragenden Leistungen waren andere Spieler im Hawks-Team zuständig: Lou Williams erzielte 25 Punkte, traf dabei acht von 13 Würfen. Nach zuletzt schwächeren Leistung hatte der Aufbauspieler Sonderschichten eingelegt. "Ich bin froh, dass es sich ausgezahlt hat", erklärte Williams.

Zudem setzte Kyle Korver seine beeindruckende Serie fort: Der Routinier versenkte im 96. Spiel in Serie einen Dreipunkte-Wurf.

Die Hawks sichern damit ihren dritten Platz in der Eastern Conference ab (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen). Mit der Bilanz von 15 Siegen und zwölf Niederlagen nimmt Atlanta souverän Kurs auf die Playoffs.

SPORT1 fasst weitere NBA-Spiele der Nacht zusammen:

Miami Heat - Sacramento Kings 122:103

Für das Highlight beim NBA-Champion sorgte mal wieder LeBron James. Kings-Rookie Ben McLemore stellte sich dem MVP in den Weg und wurde Zeuge einer unglaublichen Flugshow.

James zeigte den Monsterdunk und hatte mit dem Düpierten schon was Mitleid. "Das tut mir leid für ihn. Ich mag ihn", sagte der Superstar zum "Miami Herald".

Ansonsten ließ es der Superstar ruhig angehen. James kam nur auf 18 Punkte, was aber auch daran lag, dass ihn Trainer Erik Spoelstra im Schlussviertel eine Pause gönnte. So durfte sich mal wieder Chris Bosh als Heat-Topscorer feiern lassen. Der 29-Jährige kam auf 25 Punkte, Dwayne Wade sammelte 20 Zähler.

Bei den Kings reichte auch eine gute Vorstellung von DeMarcus Cousins nicht aus: Der Center erzielte 27 Punkte. Rookie McLemore sammelte 20 Zähler - doch die Erinnerung an seine persönliche Bilanz wird wohl schnell verblassen.

Indiana Pacers - Houston Rockets 114:81

Die Pacers in der Krise? Von wegen. Nach zwei Niederlagen am Stück meldete sich die aktuelle Nummer eins im Osten eindrucksvoll zurück. Dabei fegte Indiana immerhin ein Team mit Titelambitionen aus der Halle.

Frank Vogel erklärte die Leistungsexplosion ganz sachlich. "Wir hatten uns vorgenommen, vier Viertel Gas zu geben", erklärt der Indiana-Coach. Der Plan ging auf.

Bei den Pacers ragte einmal mehr Paul George heraus: Er kam auf 24 Zähler (SERVICE: Die Tagesbesten der NBA). Ansonsten war es eine starke Teamleistung: Insgesamt sieben Pacers-Spieler punkteten zweistellig.

Bei Houston erwischte Topscorer James Harden einen schlechten Tag. Der Mann mit dem Bart erzielte lausige zwölf Zähler.

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