Dallas blamiert sich beim Vorletzten. Nowitzki ist in Sacramento neben Ellis einziger Lichtblick. Cousins führt die Center vor.

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Von Eric Böhm

München/Sacramento - Die Dallas Mavericks haben einen peinlichen Rückschlag erlitten.

Bei den schwachen Sacramento Kings - Vorletzter der Western Conference - setzte es für Dirk Nowitzkis Mannschaft eine 97:112 (47:57)-Klatsche (Die NBA 3 x wöchentlich LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Der deutsche Superstar war dank 18 Punkten, sechs Rebounds, sieben Assists und zwei Blocks neben Monta Ellis (21 Zähler) der einzige Lichtblick (SERVICE: Der SPORT1-Nowitzki-Watch).

"Wir wurden heute richtig vermöbelt. Wenn du nicht auf einem hohen Level kämpferisch dagegenhältst, wirst du in dieser Liga verlieren", kritisierte Coach Rick Carlisle.

Center gehen unter

Am treffendsten beschrieb die "Dallas Morning News" den enttäuschenden Auftritt. Speziell die Mavs-Center seien wie "Lämmer zur Schlachtbank" geführt worden.

Weil Starter DeJuan Blair und Sam Dalembert fast mehr Foul als Rebounds produzierten (8:8), musste Backup Bernard James lange ran und wurde von Sacramentos DeMarcus Cousins (32 Punkte, 19 Rebounds) ebenso vorgeführt.

Portland-Sieg macht zufrieden

Auch Kings-Neuzugang Derrick Williams (31 Zähler) ließ sich von der desaströsen Inside-Verteidigung der Mavericks selten zweimal bitten ( 819295 DIASHOW: Die Bilder der 7. NBA-Woche ).

Dallas hatte 15 der vergangenen 16 Duelle gewonnen. In der Sleep Train Arena hatten die im Neuaufbau befindlichen Kings bisher ganze drei Siege gefeiert.

Für Carlisle bestätigte sich eine Vorahnung. Er hatte nach dem starken Sieg in Portland (Bericht) mit einem "möglichen Nachlassen" gerechnet.

Gay noch nicht dabei

Dabei war der aus Toronto verpflichtete Weltmeister Rudy Gay noch gar nicht im Aufgebot der Gastgeber, die nur mit zehn Spielern antreten konnten.

Bereits im ersten Viertel lagen Nowitzki und Co. aber schon mit 15 hinten, ehe der Würzburger einen 22:4-Lauf per Dreier zur 41:38-Führung abschloss - es sollte das letzte Highlight bleiben (VOTING: Wählen sie Dirk Nowitzki ins All-Star Game).

Cousins unaufhaltsam

Gleich 16 Ballverluste und eine miserable Dreierquote (5 von 27) besiegelten das Schicksal der Texaner (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Nach einem 13:0-Lauf vor der Halbzeit schnitten die Kings auch im dritten Viertel wie ein Messer durch heiße Butter zum Korb der Mavs.

Bereits vor dem letzten Abschnitt hatte Cousins 30 Punkte auf dem Konto. Zwischenzeitlich lag der NBA-Meister von 2011 mit 24 Zählern in Rückstand.

Thomas nutzt Chance

Weil für Gay Spielmacher Greivis Vasquez nach Kanada geschickt wurde, rückte zudem Isaiah Thomas in die erste Fünf und nutzte seine Chance.

Mit seinen 24 Punkten und zwölf Assists stellte der 24-Jährige seinen Gegenspieler Jose Calderon, dem nur zwei Vorlagen gelangen, in den Schatten. "Das Spiel müssen wir ganz schnell vergessen. So viel steht fest", sagte Calderon nach der höchsten Saisonniederlage.

"Wenn du dir schon im ersten Viertel so ein Loch gräbst, wird sich das rächen. Wir kamen zwar einmal zurück, mussten dafür aber viel Energie verschleudern", bilanzierte Carlisle.

Weiter nach Oakland

Für mehr Einsatzzeit empfahl sich bei ihm in der Schlussphase lediglich Rookie Shane Larkin. Der Sohn des ehemaligen Baseball-Stars Barry Larkin schaffte zehn Zähler und drei Steals.

Dallas (13 Siege - 9 Niederlagen) fiel im Westen auf Rang sieben zurück und muss in der Nacht auf Donnerstag bei den Golden State Warriors (ab 4.30 Uhr LIVESCORES) antreten.

[kaltura id="0_1jwsti0e" class="full_size" title="Ellis schie t die Mavericks zum Sieg"]

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