Die Bilder der 6. NBA-Woche... © getty

Dirk liefert gegen New Orleans das volle Paket ab. Ellis wird zur Assist-Maschine. Unter den Körben hat Dallas nichts zu melden.

Von Florian Pertsch

München/New Orleans - Die Dallas Mavericks haben mit dem deutschen Superstar Dirk Nowitzki ihr erstes von vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen erfolgreich absolviert und die New Orleans Pelicans mit 100:97 (52:53) besiegt.

Wie schon gegen die Charlotte Bobcats profitierten die Mavs von einer starken Leistung des Würzburgers in Halbzeit zwei (Die NBA 3 x wöchentlich LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Dirkules lieferte 11 seiner 21 Punkte im letzten Viertel ab, dabei gingen die letzten fünf Zähler der Mavs alle auf sein Konto.

Defense entscheidet das Spiel

Spielentscheidend war allerdings seine Arbeit in der Verteidigung. Zehn Sekunden vor der Schlusssirene blockte der 2,14-m-Hüne Gegenspieler Eric Gordon beim Stand von 98:97 (VOTING: Wählen sie Dirk Nowitzki ins All-Star Game).

Auch die Einpunkt-Führung ging auf das Konto des Deutschen, der von der Freiwurflinie mit sechs von acht verwandelten Versuchen einmal mehr Nervenstärke bewies.

"Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können", sagte Nowitzki: "Zum Glück haben wir sie gestoppt und meine Freiwürfe saßen."

All-Inclusive-Sorglospaket

Zusätzlich lieferte Nowitzki sieben Rebounds, drei Assists, zwei Steals und starke vier Blocks (Saisonbestleistung) für Dallas ab (SERVICE: Der SPORT1-Nowitzki-Watch).

Vince Carter konnte sich einen kleinen Scherz in Richtung Dirk nicht verkneifen.

"Jetzt kannst du allen erzählen, dass du ein echter Shot-Blocker bist", feixte Oldie "Vinsanity" ausgelassen in der Kabine.

"Wir versuchen so gut wie möglich, ihm den Rücken frei zu halten, damit er nicht in jedem Viertel Hammerstatistiken auflegen muss. So kann er im Schlussabschnitt das machen, was er am besten kann", erklärte Carter.

Letzte Schrecksunde dank Anderson

Auch Monta Ellis erwischte einen guten Tag und kam mit 14 Punkten und zehn Assists auf ein Double-Double (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Ganz perfekt war die Mavs-Defense aber nicht, denn Pelicans-Scharfschütze Ryan Anderson hatte zwei Sekunden vor dem Ende mit einem offenen Dreier die Möglichkeit zum Ausgleich.

"Keine Ahnung, was das schief gelaufen ist", erklärte Dirkules die Abwehrarbeit gegen den zweitbesten Distanzschützen der NBA -Saison (55 Prozent Trefferquote): "Er hatte einen freien Wurf oben an der Dreierlinie, normal trifft er da circa acht von zehn Würfe. Da haben wir richtig Glück gehabt."

Calderon noch nicht in Form

Bei Point Guard Jose Calderon verlief im zweiten Spiel nach der Knöchelverletzung noch nicht alles nach Plan.

Der Spanier traf lediglich drei seiner zehn Dreier, steuerte aber vier Assists und zwei Steals zum Sieg bei.

Der Mastermind auf dem Feld hatte also nicht seinen besten Tag, dafür lief es für den an der Seitenlinie umso besser.

Neun von zehn Spielzüge, die der Meister-Trainer Rick Carlisle nach einem Einwurf aufzeichnete, führten direkt zu Punkten ( 816473 DIASHOW: Die Bilder der 6. NBA-Woche ).

Macht unter dem Korb

Topscorer der Pelicans, die weiter ohne Star Anthony Davis auskommen müssen, war Jrue Holiday mit 26 Punkten.

Forward Al-Farouq Aminu brachte es mit 16 Punkten und 21 Rebounds.

Die Pelicans dominierten Dallas unter den Körben und schnappten sich 20 Rebounds mehr als der Gast aus Texas (58:38).

"Es kommt nicht allzu oft vor, dass man bei einem Auswärtsspiel in der Zone so platt gemacht wird und trotzdem gewinnt", erklärte Nowitzki leicht erstaunt: "Wir nehmen den Sieg aber sehr gerne mit."

Für die Mavericks war es in dieser Saison erst der dritte Auswärtssieg, insgesamt stehen die Texaner mit einer Bilanz von zwölf Siegen und acht Niederlagen im Westen auf Rang sieben.

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