Die Bilder der 5. NBA-Woche... © getty

Portland lässt die 43-Punkte-Gala von Indys George ins Leere laufen. Atlanta unterliegt den Spurs, Schröder muss wieder zusehen.

Von Florian Pertsch

München - Die Portland Trail Blazers haben den Indiana Pacers im Spitzenspiel der NBA die zweite Saisonniederlage (16 Siege) zugefügt.

Das Überraschungsteam aus dem US-Bundesstaat Oregon gewann vor 19.023 Zuschauern 106:102 (46:45) und ist zusammen mit den San Antonio Spurs das Top-Duo in der Western Conference. Beide Mannschaften stehen mit 15 Siegen bei drei Niederlagen an der Spitze des Westens (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Portland gewann auch dank LaMarcus Aldrige, dem 28 Punkte und zehn Rebounds gelangen, und feierte den neunten Sieg in den vergangenen zehn Spielen.

Lillard absolviert sein 100. NBA-Spiel

Point Guard Damian Lillard brachte es in seinem 100. NBA-Spiel, die er allesamt in der Startaufstellung stand, auf 26 Zähler (Die NBA 3 x wöchentlich LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

All-Star-Forward Aldridge, der sein achtes Double-Double in dieser Saison erzielte, blieb trotz der guten Leistung bescheiden. "Die Pacers sind trotzdem ein gutes Team. Ich hatte einfach nur einen besonderen Abend", erklärte Portlands Topscorer.

Den Pacers, die zuletzt sieben Spiele in Folge gewannen, reichten dagegen 43 Punkte des überragenden Paul George, nicht zum Erfolg. Für den Pacers Forward war es die beste Karrierleistung, sieben seiner 15 Dreier fanden gegen Portland sein Ziel ( 813125 DIASHOW: Die Bilder der 5. NBA-Woche ).

Stotts und Vogel ausgezeichnet

"Ich wollte den Sieg so sehr", erklärte George, der nur einer von vier Pacers-Spielern seit dem Jahr 2000 mit 43 oder mehr Punkten ist.

Pacers-Coach Frank Vogel wurde zum Trainer des Monats November in der Eastern Conference gewählt, Portland-Kollege Terry Stotts wurde die Ehre im Westen zu Teil.

Überbewerten wollte Stotts den Sieg seiner Blazers aber nicht: "Wir haben eines der besten Spiele von Anfang bis Ende gespielt, aber trotzdem glaube ich, dass Anfang Dezember noch keine Spiele mit Ausrufezeichen-Wirkung gezeigt werden."

SPORT1 fasst weitere NBA-Spiele der Nacht zusammen:

San Antonio Spurs - Atlanta Hawks 102:100

Der viermalige Champion aus San Antonio setzte sich gegen die Atlanta Hawks, die erneut ohne den deutschen Nationalspieler Dennis Schröder angetreten waren, 102:100 durch.

Bei den Spurs stach Oldie Tim Duncan heraus, der 0,4 Sekunden vor dem Ende mit seinem Sprungwurf für den Sieg die Texaner sorgte.

Oldie Duncan stellt alle in den Schatten

Dem Power Forward gelangen 23 Zähler und 21 Rebounds, wodurch Duncan mit 37 Jahren der älteste Spieler ist, der ein 20/20-Spiel seit der statistischen Erfassung der Rebounds (Saison 1985/86) abgeliefert hat (SERVICE: Die Tagesbesten der NBA).

"Tim war außerordentlich", lobte Trainer Gregg Popovich seinen gealterten Star. "Wir hatten in vielen Bereichen Probleme, aber er hat einen großartigen Job gemacht."

Duncan freute sich zuallererst über den halbwegs schmerzfreien Gesundheitszustand, nachdem er zu Saisonbeginn selten fit auflief: "Ich fühle mich viel besser. Zu Anfangs hatte ich viele kleine Verletzungen, aber jetzt fühle ich mich wieder stark."

"Haben das Play exzellent gelaufen"

Atlanta, das von Ex-Spurs-Assistent Mike Budenholzer trainiert wird, ahnte, welcher Spielzug kurz dem Ende des Spiels für Duncan angesagt wurde - verhindern konnten die Hawks ihn aber trotzdem nicht.

"Sie haben das Play exzellent gelaufen", gestand Hawks-Center Al Horford: "Marco Belinelli hat einen starken Pick gestellt und so musste wir die Verteidigung gegen Duncan tauschen. Respekt an Marco für den Block, nur so konnte Tim den Wurf überhaupt bekommen."

Chicago Bulls - New Orleans Pelicans 128:131 n.V.

Erst nach dreimaliger Verlängerung bezwangen die New Orleans Pelicans die Chicago Bulls 131:128.

Jrue Holiday traf wenige Sekunden vor der Schlusssirene zum umjubelten Sieg - dem dritten in Serie für New Orleans. Pelicans-Forward Ryan Anderson traf sieben seiner elf Dreier und erzielte 36 Punkte.

Chicagos Luol Deng brachte es sogar auf 37 Zähler, konnte die bittere Pleite aber ebenso wenig verhindern, wie Bankspieler Taj Gibson, der mit 26 Punkten und 14 Rebounds ein Double-Double ablieferte.

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