Kavin Durant (M.) wurde mit Oklahoma City Thunder vergangene Saison Vize-Meister © getty

Im ersten Spiel nach dem Trade ihres Topscorers muss Memphis eine Pleite bei den Thunder einstecken. Westbrook mosert dennoch.

Von Jakob Gajdzik

München - Die Memphis Grizzlies mussten im ersten NBA-Spiel ohne Topscorer Rudy Gay eine 89:106 (34:58)-Niederlage bei den Oklahoma City Thunder einstecken. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Ohne Gay, der zu den Toronto Raptors getraded wurde, war Jerryd Bayless mit 23 Punkten bester Werfer. Zach Randolph schnappte sich 19 Rebounds, vergab aber seine ersten zehn Würfe aus dem Feld. (SERVICE: Die Tagesbesten)

"Wir wollten in der ersten Hälfte zu viel", sagte Grizzlies-Coach Lionel Hollins und ergänzte: "Dazu haben wir unsere Würfe einfach nicht gemacht."

Oklahoma dagegen, das mit dem Sieg eine Antwort auf die Niederlage bei den Lakers gab, war gegen die personalgebeutelten Grizzlies von Beginn klar überlegen.

Die ersten Zehn sitzen

Die ersten zehn Würfe waren alle drin, die Gastgeber - nach sechs Auswärtsspielen in Serie wieder auf dem heimischen Court - entschieden das erste Viertel mit 32:22 für sich. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Memphis wartet nach den Trade von Gay noch immer auf die drei Zugänge Tayshaun Prince, Austin Daye und Ed Davis und hatte in Oklahoma City nur neun gesunde Spieler dabei.

Der Vize-Champion nutze das und lief besonders im zweiten Viertel zur Hochform auf. Topscorer Kevin Durant war am Ende mit 27 Punkten Oklahomas Bester.

Als die Thunder im dritten Viertel zwischendurch auf 26 Punkte wegzogen, brachte ausgerechnet Russel Westbrook die Gäste zurück ins Spiel. ( 668542 DIASHOW: Die Bilder der 14. Woche )

Westbrook mosert nach Turnover

Nach einem Turnover beschwerte sich der Point Guard, mit 21 Punkten zweitbester Thunder-Scorer, deutlich bei seinen Mitspielern Durant und Thabo Sefolosha, dass sie sich mehr als Anspielstationen anbieten sollten.

"Das war ein Missverständnis", spielte Durant die Emotionen runter. "Es war nicht das erste und es wird nicht das letzte sein."

Westbrook musste vom Court und Memphis nutzte den Bruch im Spiel zu einem 10:0-Lauf.

"Alles schonmal vorgekommen"

"Wir mussten etwas runterkommen", erklärte OKC-Coach Scott Brooks seine Maßnahme und nahm ebenfalls Luft aus der Sache: "Sowas ist alles schonmal vorgekommen."

Als die Grizzlies zum Ende des vorletzten Viertels auf 67:77 herankamen, schickte Brooks Westbrook wieder aufs Feld. Der 24-Jährige meldete sich mit einem Sprungwurf und einem Assist für Kevin Martin zurück. ( 663580 DIASHOW: Die All-Stars 2013 )

Das letzte Viertel ging mit 27:22 ebenfalls an Oklahoma und baute die Thunder-Heimbilanz auf 20:3 aus.

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