MLB-Boss Bud Selig hat die vermeintliche Überführung des gefallenen Baseball-Helden Alex Rodriguez (New York Yankees) als großen Coup im Anti-Doping-Kampf gefeiert.

"Ich fühle mich sehr gut mit dem, was unsere Leute getan haben. Sehr, sehr gut", sagte Selig: "Wir haben die Verpflichtung, alles zu tun, um unseren Sport zu säubern. Das haben wir getan, und wir werden damit weitermachen."

Der 38-jährige "A-Rod" war Anfang August für 211 Spiele gesperrt worden, weil es die Major League Baseball als erwiesen ansieht, dass er sich ebenso wie 13 andere Spieler unerlaubte Mittel in der Wellness-Klinik Biogenesis in Florida besorgt hat.

Es liegt allerdings kein positiver Dopingtest vor. Die Verantwortlichen hätten "im besten Interesse des Sports gehandelt, basierend auf den vorliegenden Beweisen", sagte Selig.

Rodriguez, 2009 mit den Yankees Gewinner der World Series, bestreitet die Vorwürfe vehement und wird die Sperre vor Gericht anfechten.

Bis dahin ist der Third Basemann weiterhin spielberechtigt.

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