Ryan Hunter-Reay siegt in Indianapolis © getty

Ryan Hunter-Reay hat das Indianpolis500-Rennen der Indy Car Series für sich entschieden.

Im vierten Rennen der Saison über den 500 Meilen langen Kurs (200 Runden) hielt der Andretti-Autosport-Pilot, der als 19. ins Rennen ging, in den letzten Runde Helio Castroneves (Team Penske) auf Distanz und fuhr mit einem Vorsprung von nur 0,6 Sekunden als Erster über die Ziellinie.

"Ein Traum wurde wahr", sagte Hunter Reay nach dem Rennen.

Dies ist der zweitgeringste Vorsprung in der Geschichte des Rennens.

Für den Meister von 2012, Hunter-Reay, ist es der erste Sieg in Indianapolis in seiner Karriere in einem Rennen, in dem es insgesamt 34 Führungswechsel von elf unterschiedlichen Fahrern gab.

Ed Carpenter, der auf der Pole Position ins Rennen ging, fiel auf Rang 28 zurück.

Der Gesamtführende Will Power (Team Penske) kam nur als Achter ins Ziel. Er bleibt aber mit 148 Zählern einen Punkt vor Hunter-Reay auf Platz eins der Gesamtwertung.

Kurz vor dem Ende überschattete ein Unfall das Geschehen. Nach der Roten Flagge und einem Neustart behielt Ryan Hunter-Reay kühlen Kopf.

Auf Platz 3 hinter Castroneves landete Marco Andretti (Andretti Autosport). Auf Platz 5 landete der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya.

Neun Ränge dahinter fuhr der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jacques Vilneuve ins Ziel, auf Platz 19 schaffte es immerhin Takuma Sato, ebenfalls früher in der Formel 1 aktiv.

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