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Inoffiziell steht das letzte BCS-Endspiel im College-Football fest.

Die Florida State Seminoles sicherten sich durch das lockere 45:7 (0:0, 17:0, 21:0, 7:7) gegen die Duke Blue Dvils den Titel in der Atlantic Coast Conference (ACC) und vollendeten ihre perfekte Saison.

Zwar wird die endgültige Rangliste erst in der Nacht auf Montag bekanntgegeben, aber Florida State wird als Nummer eins ins Finale am 6. Januar (LIVE im TV bei SPORT1 US) einziehen.

Überragender Mann war erneut Quarterback Jameis Winston. Der Favorit auf den Gewinn der "Heisman Trophy" für den besten Spieler schaffte aus Läufen und Pässen 389 Yards sowie vier Touchdowns.

Der Gegner der Seminoles im legendären Rose-Bowl-Stadion von Pasadena beim BCS-Finale wird nach Lage der Dinge Auburn sein.

Die Tigers gewannen das wilde Endspiel der South Eastern Conference (SEC) gegen die Missouri Tigers 59:42 (14:10, 14:17, 17:15, 14:0).

Der Meister von 2010 hatte erst durch eine abgefälschte "Hail Mary" in den Schlusssekunden gegen Georgia und durch einen in die Endzone zurückgetragenen Field-Goal-Versuch gegen Alabama das Conference-Finale erreicht.

Gegen "Mizzou" stellte die Truppe um Quarterback Nick Marshall mit unglaublichen 545 Laufyards einen SEC-Rekord auf.

Running Back Tre Mason schaffte allein 304 Yards und vier Touchdowns. "Wir haben die besten Teams geschlagen und verdienen die Chance", sagte der Matchwinner.

Möglich wird es aber nur, weil die vor ihnen platzierten Ohio State Buckeyes ihr Conference-Endspiel gegen die Michigan State Spartans mit 24:34 (0:3, 10:14, 14:3, 0:14) verloren.

Erst ab der nächsten Saison gibt es auch in der höchsten Liga des College-Footballs ein Playoff-System.

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