Stanford hat UCLA die erste Niederlage der Saison beigebracht. Die Gastgeber siegten mit 24:10 und warten damit in der Pac12 ihre Chancen auf den Conference-Titel.

In einer höhepunktarmen ersten Hälfte gelang UCLA kein einziger Punkt, während sich Stanford zumindestens mit einem Field Goal auf die Anzeigetafel brachte.

Nach fünf gespielten Minuten im dritten Quarter gelang den Bruins der Ausgleich. Quarterback und NFL-Kandidat Brett Hundley fand aber nur kurz einen Rhythmus.

Receiver Kodi Whitfield besorgte mit einem spektakulären One-Hand-Catch wieder die Führung für Stanford. Ein weiterer Touchdown brachte das Team aus der Bay Area dann endgültig auf die Siegerstraße gegen den kalifornischen Rivalen.

Hundleys zweite Interception machte knapp drei Minuten vor Schluss alle Hoffnungen der Truppe des früheren NFL-Trainers Jim Mora Jr. zunichte.

Mann des Spiels war Running Back Tyler Gaffney (171 Yards).

Im Topspiel des Wochenendes gelang den Florida State Seminoles beim 51:14 über die Clemson Tigers ein beeindruckendes Ausrufezeichen im Kampf um einen Platz im BCS-Endspiel.

Die ungeschlagenen und bis dato an Nummer drei der landesweiten Rangliste geführten Tigers hatten von Beginn an nicht dier Spur einer Chance und lagen nach zwölf Minuten schon 0:17 hinten.

Freshman-Spielmacher Jameis Winston ragte bei den Seminoles mit 444 Passyards und drei Touchdowns heraus. Das Ex-Team des deutschen NFL-Rookies Björn Werner behauptete auch im sechsten Spiel seine weiße Weste und hat nun selbst die Chance auf den Titel.

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