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Podiumsplatz für Sebastian Kienle: Beim Ironman auf Hawaii wurde der Karlsruher Dritter.

Nach 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen hatte er auf den Sieger Frederik Van Lierde 6:56 Minuten Rückstand.

Der Belgier sicherte sich den WM-Titel nach 8:12:29 Stunden vor Luke McKenzie aus Australien. Van Lierde wurde trotz seines dritten Platzes im Vorjahr im Vorfeld des Klassikers bestenfalls im erweiterten Kreis der Sieganwärter gesehen.

"Ich habe nach dem letzten Jahr daran geglaubt, dass ich das Rennen gewinnen kann. Das ist das Beste, dass ich jemals erleben habe", sagte der 34-Jährige.

Neben Kienle kamen noch zwei weitere Deutsche unter die Top-Ten: Timo Bracht wurde Neunter und Faris Al-Sultan wurde Zehnter. Der als Mitfavorit gehandelte Andreas Raelert musste kurz nach dem Wechsel vom Rad zum Laufen wegen einer Verletzung aufgeben.

Bei den Frauen hat die Australierin Mirinda Carfrae in Rekordzeit den Ironman auf Hawaii gewonnen.

Die 32-Jährige sicherte sich zum zweiten Mal nach 2010 den WM-Titel und verbesserte in 8:52:14 Stunden die alte Bestmarke der Britin Chrissie Wellington. Wellington hatte 2009 bei ihrem dritten von vier Siegen 8:54:02 Stunden gebraucht.

Hinter Carfrae belegten die Britinnen Rachel Joyce und Liz Blatchford die Ränge zwei und drei. Deutsche Frauen hatten nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun.

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