Timo Boll ist die deutsche Nummer zwei © getty

EM-Rekordsieger Timo Boll und sein Klub Borussia Düsseldorf haben durch den 22. Pokalsieg das Jahr 2013 doch noch mit einem Erfolg abgeschlossen.

Die Rheinländer wiederholten bei der Endrunde in Stuttgart ihren Vorjahressieg im Finale durch ein 3:1 gegen Bundesliga-Spitzenreiter TTC Fulda-Maberzell und rückten durch ihren fünften Pokal-Triumph in den vergangenen sieben Jahren die Kräfteverhältnisse im deutschen Tischtennis wieder weitgehend zurecht.

Fulda hingegen, das in der Liga vor rund zwei Monaten mit 3:1 am Tisch des früheren Triple-Gewinners siegte, muss auch nach seiner zweiten Teilnahme an einem Pokalendspiel weiter auf seinen ersten Titel warten.

"Nach den Dämpfern der vergangenen Wochen und Monate hat dieser Titel natürlich einen besonderen Stellenwert für uns", sagte der Weltranglistenachte Boll nach seinem entscheidenden Siegpunkt gegen Fuldas chinesischstämmiges Abwehr-Ass Wang Xi: "Uns war klar, dass der Pokal eine gute Gelegenheit ist, um Wiedergutmachung zu leisten. "

Mit fünf Siegen in seinen fünf Endrunden-Matches war der 32-Jährige einmal mehr Düsseldorfs Erfolgsgarant.

Im Halbfinale hatten die Borussen durch ein 3:1 gegen den TTC Grenzau Revanche für die Bundesliga-Niederlage vor zwei Wochen genommen, nachdem der Rekordmeister tags zuvor im Viertelfinale beim 3:0 gegen Erstliga-Neuling Post SV Mühlhausen ohne Satzverlust in die Vorschlussrunde spaziert war.

Fulda war durch ein 3:1 gegen Zweitligist Schwalbe Bergneustadt und ein 3:0 gegen Ex-Pokalsieger TTF Ochsenhausen ins Endspiel eingezogen.

Die erfolgreiche Pokalverteidigung machte für Düsseldorf eine überaus erfreuliche Weihnachtswoche perfekt. Einen Tag vor Heiligabend hatten die Borussen von ihrem nachträglichen Einzug ins Champions-League-Viertelfinale aufgrund der Disqualifikation eines Vorrunden-Kontrahenten erfahren.

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