Die deutschen Tischtennis-Damen greifen nach ihrem ersten EM-Titel seit 15 Jahren.

Im Halbfinale der Titelkämpfe in Schwechat siegte die Mannschaft von Bundestrainerin Jie Schöpp gegen Tschechien 3:1 und trifft damit in ihrem insgesamt zehnten EM-Endspiel am Montag (16.30 Uhr) auf Rumänien (3:0 gegen Russland).

Die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hatte bereits zuvor durch den 3:0-Viertelfinalerfolg gegen Österreich nach einem Freilos im Achtelfinale ihre erste Medaille seit Bronze 2007 in Belgrad sicher.

Zuletzt hatten die DTTB-Damen 2002 in Zagreb das Finale einer EM erreicht. Seinen vierten und bislang EM-Triumph hatte das deutsche Team 1998 in Eindhoven gefeiert.

Durch den Halbfinal-Erfolg der Damen gegen Tschechien, den Siege von Han Ying (2) und Petrissa Solja sicherten, bietet sich dem DTTB in Österreich die Chance auf das erste "Double" mit beiden Mannschafts-Titeln für eine Nation seit 31 Jahren (Ungarn 1982).

Denn zuvor waren bereits die DTTB-Herren auf dem Weg zum sechsten EM-Titel in Serie durch ein 3:0 gegen Russland erneut in das Finale (Montag, 20.00 Uhr) gegen Griechenland eingezogen.

Der DTTB war vor elf Jahren in Zagreb auch der bisher letzte Verband, der mit beiden Teams die Mannschafts-Endspiele erreicht hatte.

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