Bayern München könnte nach seinem Aufstieg in die deutsche Basketball-Elite auch in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) als zusätzliche Zugnummer fungieren.

"Ich halte es für vorstellbar, in Absprache mit den Klubs Vereinen wie etwa Bayern München bei Interesse ausnahmsweise über eine Wildcard den Weg auch in die TTBL zu ebnen", erklärte Liga-Geschäftsführer Nico Stehle in einem Interview mit dem Fachmagazin "tischtennis".

Der Ex-Profi betonte allerdings, dass zur Aussetzung der sportlichen Qualifikation für das Oberhaus Bedarf zur Erfüllung der Sollstärke in der Eliteklasse von momentan zehn Klubs bestehe.

Der Nutzen eines weiteren Spitzenklubs aus dem Fußball ginge aus Stehles Sicht weit über sportliche Aspekte hinaus: "Alleine die professionellen Strukturen eines Vereins aus der Fußball-Bundesliga würden auch der TTBL gut tun."

Im Basketball löste Bayern München durch sein Erstliga-Engagement in den vergangenen beiden Jahren eine erhebliche Steigerung des Interesses bei Zuschauern und TV-Sendern aus.

Bayerns Tischtennis-Team spielt in der kommenden Saison in der drittklassigen Regionalliga Süd.

Einige Vereine aus der Fußball-Bundesliga sind schon in höheren Tischtennis-Ligen vertreten.

Werder Bremen wurde letzte Saison sogar Deutscher Meister. Borussia Dortmund, der FSV Mainz 05 und der 1. FC Köln schlagen in den zweiten Bundesligen auf.

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