Alice (l.) und Jill Valentine kämpften bereits in Racoon City Seite an Seite © getty

Alice ist zurück! Von Umbrella gefangengenommen, entdeckt sie in einem gigantischen Actionfeuerwerk ein düsteres Geheimnis.

Als Alice erneut von der Umbrella Corporation in Gewahrsam genommen wird, erwacht sie inmitten einer ihrer medizinischen Einrichtungen für Pharmaexperimente.

Noch immer ist das menschenvernichtende T-Virus im Umlauf.

Sie beginnt, durch das Gebäude zu schleichen, wohl wissend, dass die Zeit knapp ist, denn es werden immer mehr Menschen von dem gefährlichen Virus in Untote verwandelt.

Auch über ihre eigene Geschichte erfährt sie dabei immer mehr. Bald darauf führt sie ihr Ausbruch nach Tokio, wo sie ein düsteres Geheimnis aufdeckt.

Aus der Kino.de-Kritik

Für den fünften Eintrag in das SciFi-Horror-Spektakel rüstet sich Milla Jovovich einmal mehr als agile Actionamazone im Kampf gegen schnöde Untote und die skrupellose Umbrella Corporation.

Auch Jovovichs Ehemann Paul W.S. Anderson tritt erneut zum Endzeitepos-Dienst an, indem er Drehbuch und Inszenierung beisteuert.

Dabei bleibt Action-Ästhet Anderson dem vertrauten Konzept von Videospiel-inspirierter Nonstop-Action treu, die sich aufwändig choreographiert innerhalb durchgestylter Sets entfaltet.

Dies geschieht teils im großen Maßstab, wie bei der im Laufe des Films schwer zu toppenden Opening-Sequenz.

Einstieg mit Clou

Dafür knüpft die Story am Ende des letzten Teils an, bei dem Alice auf offener See von einer militärischen Einheit im Dienst der Umbrella Corporation angegriffen wird.

Als Clou dieser mit elektrisierend schönen Farbtönen realisierten Sequenz, geschieht alles in rückläufiger Zeitlupe.

Im Anschluss betreibt Alice mit einer Computervideo-Montage und Voiceover aufklärende Exposition, so dass sich auch brandneu hinzu gestoßene Zuschauer ein (Welt-)Bild über den fatalen Stand der Dinge machen können, seit der T-Virus die Menschheit bis auf wenige Überlebende (darunter die immune Heroine) in blutrünstig-brutale Zombies verwandelt hat.

Alice als Hausfrau und Mutter

Abrupt wird daraufhin auf eine heimelige Familienszene umgeschaltet, in der Alice als Hausfrau und Mutter nach kurzlebigem Idyll mit der Zombiebrut Mano a Mano geht.

Geklonte Menschen kamen in der Reihe bereits zuvor zum Einsatz, doch diesmal wird dem Umstand verstärktes Gewicht eingeräumt.

Wiedersehen mit alten Bekannten

Dies erlaubt die Wiederauferstehung und gleichzeitige Parallel-Inkarnationen ein und der selben Figur. So sind aus vorherigen Teilen Oded Fehr, Boris Kodjoe und Bad-Girl Michelle Rodriguez (schon in "The Fast and the Furious" mit doppelten Leinwandleben ausgestattet) wieder mit dabei.

Sein Unheil treibt zudem wieder der horrende Riesenaxt-schwingende Monsterhenker aus dem letzten Sequel - sogar in zweifacher Ausführung.

Kommando unterstützt Alice

Um all dem vorrangig mit Schusswaffen ausgetragenen Kampfchaos eine gewisse Plotstruktur zu verleihen, wird Alice von einem speziell zusammengestellten Kommando unterstützt, um aus dem unterirdischen Geheimlabor zu entkommen.

Dort hat Umbrella mehrere Großstädte, darunter New York, Tokio, Moskau, etc. simuliert, um ihre Biowaffen zu testen.

Alice ist es nun möglich verschiedene Puzzleteile ihrer eigenen undurchsichtigen Vergangenheit zusammenzufügen.

Teil 6 schon am Horizont

Nach einer schier endlosen, mit Techno-Soundtrack unterlegten Aneinanderreihung von blutspritzenden Ballerorgien und schonungslosem Zombie-Abgemetzel wird schließlich noch ein Ausblick auf Teil sechs geboten.

Nicht von ungefähr, denn der bildgewaltig inszenierte SciFi-Horror, gepaart mit furioser Frauenpower-Action, hat eine Fangemeinde hat, die ihr bis ans Ende aller "Resident Evil"-Tage treu bleiben wird.

Genre: Action/HorrorKinostart: 20. September 2012Verleih: ConstantinJahr: 2012Regie: Paul W.S. AndersonDarsteller: Milla Jovovich, Sienna Guillory, Michelle Rodriguez, Kevin Durand, Bingbing Li

Weiterlesen