Angstgegnerin: Ivanovic (v.) verlor zum fünften Mal in Folge gegen Safarova © getty

Das Favoritensterben bei den French Open in Paris hat sich auch am siebten Turniertag fortgesetzt und längst historische Dimensionen erreicht.

Nach dem Drittrunden-Aus der Weltranglistensechsten Petra Kvitova (Tschechien/Nr. 5) gegen die Russin Swetlana Kusnezowa (7:6, 1:6, 7:9) sind vor dem Achtelfinale bereits fünf der ersten zehn gesetzten Spielerinnen ausgeschieden.

Unter anderem Titelverteidigerin Serena Williams (USA/Nr. 1), Li Na (China/Nr. 2) und Agnieszka Radwanska (Polen/Nr. 3).

Die einstige Wimbledonsiegerin Kvitova, die sich 69 unerzwungene Fehler leistete, musste sich am Samstag nach 3:13 Stunden der 28-jährigen Kusnezowa geschlagen geben. Die russische Nummer 28 des WTA-Rankings hatte das bedeutendste Sandplatzturnier der Welt 2009 gewonnen.

Auch die ehemalige Paris-Siegerin Ana Ivanovic (Serbien/Nr. 11) erlebte eine böse Überraschung. Die Weltranglistenzwölfte unterlag der Tschechin Lucie Safarova 3:6, 3:6. Ivanovic hatte 2008 in Roland Garros triumphiert und war zuletzt als eine der Mitfavoritinnen gehandelt worden.

Zumindest Jelena Jankovic (Serbien/Nr. 6) und die frühere French-Open-Finalistin Sara Errani (Italien/Nr. 10) gaben sich keine Blöße und zogen in die Runde der letzten 16 ein.

Das Radwanska-Aus am Freitag in der dritten Runde hatte bereits historische Maßstäbe: Das erste Mal in der Open Era (seit 1968) waren damit die Top 3 der Frauen bereits vor dem Achtelfinale allesamt ausgeschieden.

Australian-Open-Gewinnerin Li Na hatte es bereits in ihrem Auftaktmatch erwischt, die zweimalige Titelträgerin Williams zog in Runde zwei den Kürzeren.

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