Peter Graf (r.) verstarb im Alter von 75 Jahren © getty

Peter Graf, Vater des deutschen Tennis-Idols Steffi Graf, ist tot.

Er erlag am Samstag im Alter von 75 Jahren in einem Krankenhaus in Mannheim einem Krebsleiden.

"Nach einem erfüllten Leben ist gestern im Alter von 75 Jahren mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater in Frieden von uns gegangen", schrieb seine Familie in einer Erklärung.

"Wir gedenken seiner in Trauer und großer Dankbarkeit und bitten um Verständnis, dass wir im engsten Familienkreis stillen Abschied nehmen wollen", heißt es im Schreiben weiter.

Peter Graf war als ehrgeiziger Vater maßgeblich am Aufstieg seiner Tochter beteiligt, als ehemaliger Versicherungskaufmann und Gebrauchtwagenhändler begleitete er sie über Jahre hinweg auch als Manager bis zur Spitze.

1987 war Steffi Graf zum ersten Mal Weltranglistenerste. 1988 erlebte sie mit dem "Golden Slam", dem Gewinn aller vier Grand-Slam-Turniere und der olympischen Goldmedaille, das erfolgreichste Jahr ihrer einmaligen Karriere.

Steffi Graf gewann 22 Grand Slam Titel, war 377 Wochen die Nummer Eins der Weltrangliste.

Peter Graf geriet allerdings auch in die Negativ-Schlagzeilen. Tiefpunkt war 1997 die Verurteilung zu drei Jahren und neun Monaten Haft wegen Steuerhinterziehung.

In der Folge trennten sich die Wege des Erfolgsduos Steffi und Peter Graf, und auch die Ehe mit seiner Frau Heidi ging in die Brüche.

Im April 1998 wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen, gut ein Jahr später heiratete er seine Freundin Britta.

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