Die ehemalige Weltklasse-Spielerin Gabriela Sabatini hat gestanden, absichtlich Matches verloren zu haben.

Der Grund für die vorsätzlichen Niederlagen waren aber nicht illegale Abspachen, etwa um Wetten zu manipulieren.

Die junge Sabatini war schlichtweg zu schüchtern zum gewinnen.

Das erklärte die mittlerweile 43-Jährige der argentinischen Zeitung "La Nacion": "Viermal verlor ich im Halbfinale, damit ich nicht mit der Presse reden muss, weil ich wusste, dass ich das Turnier gewinnen kann."

Die Argentinierin weiter: "Ich war sehr schüchtern und introvertiert. Ich hatte sogar in der Schule Probleme deswegen. Meine Mutter musste deswegen mehrmals in die Schule kommen."

Ihre ersten Profi-Matches seien deshalb immer gleich abgelaufen: "Ich verlor den ersten Satz, dann gab ich quasi auf. Es war, als ob es mir egal wäre. Die Berühmtheit war ein Problem für mich. Das hat mir nie gefallen."

Ihre Scheu vor der Popularität hatte auch Auswirkungen auf ihre spätere Karriere: "Diese Berühmtheit und das Medieninteresse haben damit zu tun, dass ich nie die Nummer 1 der Welt war."

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