Die deutsche Top-Spielerin Angelique Kerber hat sich im SPORT1-Interview vor dem WTA-Masters in Istanbul (22. bis 27. Oktober) zuversichtlich zur Zukunft des deutschen Tennis geäußert.

"Ich würde eine deutsche Grand-Slam-Siegerin 2014 nicht ausschließen", erklärt die 25-Jährige, die zum zweiten Mal in Folge am Saisonfinale der besten acht Spielerinnen teilnimmt.

Nachdem sie 2012 nach drei Niederlagen schon in der Vorrunden die Segel streichen musste, geht Kerber das Turnier locker an: "Ich versuche mir da nicht so viel Druck zu machen und mir konkrete Ziele zu setzen. Sicherlich hilft mir, dass ich im letzten Jahr schon dabei war und so schon Erfahrung mitbringe. Etwas besser als im letzten Jahr wäre allerdings schön."

Die Weltranglisten-Neunte, die durch die Absage von Maria Scharapowa am Saisonfinale teilnimmt, könnte sich sogar eine Regeländerung im Damentennis vorstellen.

Früher ging das Masters im Finale über drei Gewinnsätze. Auch die WTA treibt das Thema für die Grand Slams an. Kerber erklärt: "Ich nehme es, so wie es kommt. Aber ich denke, dass wir fit und stark genug sind, um fünf Sätze bzw. drei Gewinnsätze zu spielen."

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