Der Plan von Maria Scharapowa, ihren Namen für den Zeitraum der US Open in "Sugarpova" zu ändern, war dann wohl selbst für die geschäftstüchtige Russin eine zu ausgefallene PR-Idee.

"Wir haben uns dagegen entschieden. Maria wollte damit nur ihr Marketing-Team dazu animieren, Spaß zu haben und mal etwas Überraschendes zu veranstalten um 'Sugarpova' bekannter zu machen", erklärte ihr Agent Max Eisenbud bei "ESPN".

Die Weltranglisten-Dritte hatte zuvor beim Obersten Gericht ihrer Wahlheimat Florida einen Antrag auf die kurzzeitige Namensänderung eingereicht, um so ihre neue Einnahmequelle zu promoten.

Unter dem Firmennamen "Sugarpova" vertreibt Scharapowa seit vergangenem Jahr Süßigkeiten, darunter etwa rote Gummi-Kussmünder und grüne Kaugummi-Tennisbälle.

Jetzt fällt die Werbung für die Leckereien eben etwas simpler aus: "In Miami werden wir einen großen Glas-Truck voll mit unseren Süßigkeiten machen und damit durch die Stadt fahren. Die Idee mit der Namensänderung kam im Zuge der Überlegungen zu dieser Aktion auf", so der Agent.

Die Namensänderung hätte dem Mangement der 26-Jährigen zuviele Umstände gemacht: "Wir hätten alle ihre Papiere ändern lassen müssen. Maria muss aber gleich nach den US Open nach Japan und China reisen. Das wäre sehr kompliziert geworden", erklärte Eisenbud.

Allein das Gerücht über die Namensänderung hat ihren Zweck wohl auch schon erreicht.

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