Julia Görges blickt trotz ihrer Formkrise optimistisch in die Zukunft.

"Wahrlich ist es für mich im Einzel eine schwere Saison. Aber ich habe Leute um mich herum, die Geduld haben und an mich glauben. Das hilft mir sehr und wird mich auf kurz oder lang wieder dahin führen, wo ich hin will", sagte die Weltranglisten-42. aus Bad Oldesloe.

Allerdings gestand Görges auch mentale Probleme ein: "Es fällt mir schwer, meine guten Trainingsleistungen auf den Matchcourt zu bringen."

Die 24-Jährige hatte beim WTA-Turnier im kalifornischen Carlsbad ihre dritte Erstrunden-Niederlage im Einzel in Serie kassiert. Bereits zum zehnten Mal in diesem Jahr war für die Fed-Cup-Spielerin damit schon nach dem Auftaktmatch Schluss - unter anderem in Wimbledon und bei den French Open.

In den vergangenen Monaten war Görges auch immer wieder durch Verletzungen (Handgelenk) und Krankheiten zurückgeworfen worden.

"So einer Situation müssen viele Spieler im Laufe ihrer Karriere begegnen. Ich fühle aber, dass ich Schritt für Schritt in die richtige Richtung gehe. Und ich weiß, dass ich bald meine Leistung wieder bringen werde", sagte die Stuttgart-Siegerin von 2011 weiter.

Von Rang 18 zu Beginn des Jahres ist die ehemalige Nummer 15 der Welt (März 2012) auf Position 42 abgestürzt.

Am Mittwoch verlor Görges auch ihr Doppel in Carlsbad an der Seite von Darija Jurak (Kroatien) mit 1:6, 1:6 gegen Rückkehrerin Martina Hingis aus der Schweiz und die Slowakin Daniela Hantuchova. Für die frühere Weltranglistenerste Hingis war es das erste Match auf der WTA-Tour nach sechs Jahren Pause.

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