Paris-Siegerin Mona Barthel hat kein Problem damit, trotz ihrer Erfolge im medialen Schatten von Angelique Kerber, Andrea Petkovic oder Sabine Lisicki zu stehen.

"Es ist nicht abzustreiten, dass ich dadurch mehr Zeit und Ruhe habe", sagte die 22-jährige Barthel bei eurosport.yahoo.de. Sie ziehe ihre Vorteile aus der Situation, "dass wir in Deutschland so viele starke Spielerinnen haben", meinte die Nummer 28 des Rankings.

Barthel hatte jüngst das Hallenturnier in Paris gewonnen und nach Hobart 2012 ihren zweiten WTA-Titel geholt. Vom Blick auf die Weltrangliste will sich die Einser-Abiturientin aber nicht ablenken lassen.

"Sicher, das Potenzial für mehr ist da. Der Fokus liegt aber nicht auf dem Ranking, sondern darauf, mein Spiel weiterzuentwickeln und diese Fortschritte im Match abzurufen", sagte Barthel.

Dass ihr Ansehen bei den Konkurrentinnen gestiegen ist, hat die Rechtshänderin aus Bad Segeberg gemerkt. "In meinem ersten Jahr auf der Tour 2012, da kannten mich nicht viele. Nach dem Erfolg von Hobart und einigen guten Matches hat sich das drastisch geändert", berichtete Barthel: "Da haben viele gemerkt, dass es da noch eine Spielerin aus Deutschland gibt."

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